Die Hersteller erhöhen weiterhin die Anzahl der Transistoren in Silizium und die daraus resultierende Leistung der Prozessoren. Aber zusammen mit neuen Halbleitern verbrauchen Computergeräte mehr und werden heißer. In diesem Fall muss man mit dem Kopf denken – Experten haben die Software optimiert und den Betrieb von Grafikkarten ohne Hardware-Änderungen deutlich beschleunigt.
Die Entwickler der Blender-Software haben den Code des Cycles-X-Moduls optimiert und verschiedene Architekturverbesserungen sowie Unterstützung für moderne Prozessoren und Grafikchips hinzugefügt. Gleichzeitig haben Programmierer das Zusammenspiel von CPU und GPU bei der Arbeit an der OptiX-Engine verbessert.
Dadurch konnten sie das Rendering auf der NVIDIA RTX A6000-Plattform bis zu fünfmal beschleunigen. Jetzt wird dieselbe Szene in Blender viel schneller gerendert, wobei die gleiche Qualität und der gleiche Rauschpegel beibehalten werden.
Die Entwickler haben versprochen, auf diese Weise die Arbeit der AMD-Beschleuniger zu optimieren. Dazu verwenden sie HIP - eine Technologie, mit der Sie CUDA-Kernel "portieren" können, um kompatible Engines auf Radeon-Beschleunigern zu verwenden. Alle Modelle der Generationen RDNA2 (RX 6000) und RDNA1 (RX 5000) werden unterstützt.
Die Blender 3.0-Plattform wird in Kürze für Windows und Linux verfügbar sein.
2021-11-25 16:26:34
Autor: Vitalii Babkin