Der Autor des Linus Tech Tips-Kanals hatte die Gelegenheit, die leistungsstärkste Grafikkarte für das Mining von NVIDIA zu testen - die CMP 170HX.
Die Grafikkarte verfügt über kein aktives Kühlsystem, da sie für Serverracks bestimmt ist. Auf der Karte befindet sich kein einziger Videoanschluss. Gleichzeitig haben die Entwickler ihm einen zusätzlichen 8-Pin-Stromanschluss spendiert.
Der Kern ist die GA100-105F GPU, eine abgespeckte Version des Chips, der in den NVIDIA A100 Rechenzentrumsbeschleunigern verwendet wird.
Der Prozessor ist mit 4480 CUDA-Kernen und 8 GB HBM2e-Speicher ausgestattet. Das ist deutlich weniger als beim NVIDIA A100 mit 6912 Kernen und 80 GB Arbeitsspeicher.
Einen großen Speicherpuffer benötigt die Grafikkarte vermutlich nicht, da die DAG-Datei für das Ethereum-Mining noch weniger als 5 GB wiegt. Benutzer können die Wattzahl anpassen. Eine Reduzierung von 250 W auf 200 W hat praktisch keinen Einfluss auf die Hash-Rate – sie bleibt bei 165 MH/s.
Das Video beweist, dass die Grafikkarte CMP 170HX von keiner Software erkannt wird. Außerdem wurde die Unterstützung der Vulkan- und DirectX-API entfernt. Die Karte kann nicht einmal in Blender rendern, ist also abgesehen von ihrem Hauptzweck praktisch nutzlos.
Bei 4.700 US-Dollar soll sich die Karte in 378 Tagen amortisieren.
2021-11-25 16:29:22
Autor: Vitalii Babkin