Autos wie der Ford Focus RS und der Audi RS3 haben spezielle Drift-Fahrmodi, die dem Fahrer helfen, sich seitwärts zu bewegen, aber was ist, wenn es noch einfacher wird, Ihr Auto in einen kontrollierten Drift zu bringen? Nun, es kann passieren, wenn anstelle eines Verbrennungsmotors Elektromotoren verbaut werden. Da der Bau von Elektrofahrzeugen anscheinend nicht mehr genug Herausforderung ist, denkt Mercedes darüber nach, einen autonomen Driftmodus in seine zukünftigen Elektrofahrzeuge einzuführen.
Zur Überraschung vieler funktioniert diese Technologie bereits.
Bereits im Februar hat das Toyota Research Institute den Supra so programmiert, dass er ohne menschliches Eingreifen so fährt. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Mercedes aktiv über den Einbau eines solchen Features in einen zukünftigen Elektro-AMG nachdenkt. In einem Interview mit dem australischen Magazin CarSales sprach Jörg Bartels, Leiter der globalen Fahrzeugentwicklung, über die Vorteile des Systems.
„Auto-Drift-Modus? Ja natürlich. Das könnten wir, weil wir immer wissen, in welcher Situation sich die Maschine befindet. Wir haben Sensoren für alles, also wissen wir, wie es funktionieren soll. Tatsache ist, dass Sie zusätzlich zum Torque Vectoring das Lenkrad steuern müssen und der Autopilot diese Funktion sicher ausführen kann.
Auf die Frage nach der Möglichkeit, einen autonomen Driftmodus in einem Auto zu implementieren, deutete Jörg Bartels nachdrücklich an, dass dies möglich sei: „Vielleicht wird es passieren.“ Die Tankschwenkfunktion des künftigen EQG (elektrische G-Klasse) zeige die Vorteile eines viermotorigen Antriebssystems. Das Top-Management von Forschung und Entwicklung räumte ein, dass dies in der realen Welt nicht gerade ein nützliches Feature ist, aber es den Besitzern ermöglicht, zu zeigen, wozu ihre Elektrofahrzeuge in der Lage sind.
2022-09-23 07:59:29
Autor: Vitalii Babkin