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Deutschland startet Massenpersonenverkehr mit Coradia iLint-Wasserstoffzügen

Deutschland startet Massenpersonenverkehr mit Coradia iLint-Wasserstoffzügen

Vier Jahre nachdem die wasserstoffbetriebenen Coradia iLint-Züge von Alstom in Deutschland getestet wurden, begann im deutschen Bundesland Niedersachsen der Massenpersonenverkehr mit diesem Fahrzeug.

Die Testflüge, die im September 2018 begannen, dauerten fast zwei Jahre – es handelte sich um zwei Vorserienmuster des Coradia iLint, der ausschließlich mit Wasserstoff-Brennstoffzellen funktionierte. Die Tests wurden auf einer bestehenden Strecke der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB) durchgeführt.

Das Projekt hat nun das Stadium des Einsatzes von 14 wasserstoffbetriebenen Zügen erreicht. Die Züge selbst wurden von Alstom in Salzgitter, Deutschland, und die Traktionssysteme in Tarbes, Frankreich, entwickelt und vom niedersächsischen Verkehrsministerium zur beginnenden Übergabe an die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) gekauft suchte bereits 2012 nach einer Alternative zu Diesellokomotiven und verpflichtete sich, nur grüne Energieoptionen wie Wasserstoffzellen oder Batterien zu kaufen.

Wasserstoffzüge stoßen nur Dampf und Kondenswasser aus und können etwa 1000 km ohne Auftanken zurücklegen, jeder kann den ganzen Tag mit einer Tankfüllung Wasserstoff fahren. Während auf dem EVB-Netz die Zuggeschwindigkeiten normalerweise in der Größenordnung von 80-120 km/h liegen, können die neuen Lokomotiven Züge mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h fahren. Die Betankung erfolgt an einer eigenen Linde-Tankstelle in Bremerwörde, die über 64 Hochdrucktanks (bis 500 bar), sechs Kompressoren und zwei Zapfsäulen verfügt. Künftig soll Wasserstoff „vor Ort“ mittels Elektrolyse und „grünem“ Strom produziert werden.

Auf der Strecke verkehren bereits fünf Züge, der Rest soll Ende 2022 in die Flotte aufgenommen werden und alle die im Verkehrsnetz verkehrenden Diesel-Optionen ersetzen. Dadurch werden jährlich rund 1,6 Millionen Liter Dieselkraftstoff eingespart und Emissionen von 4400 Tonnen Kohlendioxid vermieden.

Die niedersächsischen Behörden halten das Projekt für wesentlich wichtiger als die übliche lokale Initiative. Alstom hat bereits einen Vertrag über die Lieferung von 27 Coradia iLint-Zügen für den Großraum Frankfurt, sechs Coradia Stream-Wasserstoffzügen für die italienische Region Lombardei und 12 Coradia Polyvant-Wasserstoffzügen für verschiedene Regionen Frankreichs abgeschlossen. Darüber hinaus laufen bereits Tests in Polen, den Niederlanden, Schweden und Österreich.


2022-08-26 12:32:29

Autor: Vitalii Babkin

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