Mitte Februar erwähnte Intel eine Initiative mit dem Codenamen „Project Endgame“. Es tauchte im Zusammenhang mit der bevorstehenden Veröffentlichung von Arc Alchemist-Grafikbeschleunigern auf, und aus der vagen Beschreibung konnte geschlossen werden, dass es sich um eine Art GPU-basierten Cloud-Dienst handelte. Jetzt gibt es weitere Klarstellungen.
Sie wurden auf den Seiten eines Unternehmensblogs von Lisa Pierce, Vizepräsidentin und General Managerin der Abteilung Visual Computing, präsentiert. Auf die direkte Frage, was „Project Endgame“ ist, schrieb sie: „Project Endgame ist ein einheitlicher Dienst, der alle Computerressourcen sowohl in der Cloud als auch bei Ihnen zu Hause nutzt, um PC-Spiele und andere Erfahrungen zu verbessern. . Mit diesem Projekt können wir unsere Nutzer unabhängig von lokaler Hardware machen.“
Tatsächlich bringt diese Erklärung nicht allzu viel Klarheit. Es kann vieles bedeuten: von einer Art Dienst zur Bereitstellung von Rechenressourcen bis hin zu einem Gaming-Cloud-Dienst.
Aber als sie weiter über die Bedeutung solcher Dienste sprach, betonte eine Intel-Sprecherin, dass das Ziel des Projekts darin bestehen wird, die Barrieren zu beseitigen, mit denen Spieler heute konfrontiert sind. Beispiele für solche Hindernisse sind Kompatibilitätsprobleme, lange Ladezeiten für Spiele, große Leistungsschwankungen und häufige Patches und Updates für Spielesoftware. Und diese Bemerkungen deuten darauf hin, dass Intel wirklich beabsichtigt, einen globalen Gaming-bezogenen Cloud-Dienst aufzubauen.
Weitere Informationen zum „Endgame-Projekt“ sollen in Kürze erscheinen. Wie Lisa Pierce schrieb, werden die ersten öffentlichen Schritte zur Umsetzung des Projekts im zweiten Quartal dieses Jahres unternommen.
Die nächste Ankündigung in Bezug auf Intel-Grafikbeschleuniger ist für den 30. März geplant – an diesem Tag wird die Intel Arc-Familie mobiler Grafikkarten offiziell vorgestellt und Arc Alchemist-Grafikkarten für Desktop-Systeme werden zum ersten Mal gezeigt.
2022-03-17 03:30:50
Autor: Vitalii Babkin