Audi war der erste Hersteller, der das aktualisierte Reglement der Rallye Dakar nutzte, um einen Hybrid-Rennwagen zu entwickeln. Während die Räder wie beim serienmäßigen e-tron ausschließlich von Elektromotoren angetrieben werden, sorgt die Batterie über einen Generator für konstante Leistung. Diese Lichtmaschine ist ein 2,0-Liter-Turbomotor.
Das Audi-Rennteam hat eine verbesserte Version des Elektro-Rallyeautos RS Q e-tron E2 Offroad Racer vorgestellt. Unter anderem ist das Elektroauto, das an den Dakar-Rennen teilnehmen wird, deutlich leichter geworden als zuvor.
Trotz dieses erheblichen Gewichts holte das Audi-Team vier Etappensiege, wobei Mattias Ekström den neunten Gesamtrang belegte. Nicht schlecht für einen (hauptsächlich elektrischen) Buggy, der in Rekordzeit entwickelt wurde. Der Prototyp wurde Ende 2020 vorgestellt, das offizielle Debüt fand im Juli 2021 statt und der Buggy nahm im Januar 2022 am Rennen teil.
Die Rallye Dakar 2022 lieferte dem Audi-Team alle Informationen, die es brauchte, um das Gewicht zu reduzieren und den Audi RS Q e-tron E2 wettbewerbsfähiger gegen ICE-Konkurrenten wie den Hilux und X-Raid Mini von Toyota Gazoo Racing zu machen. Nachdem der E2 Evolution letzte Woche enthüllt wurde, sprach Motorsport.com mit dem Projektmanager des Teams, Benedikt Brunninger.
„Die Hauptgewichtsreduzierung ging zu Lasten der Karosserie“, sagte Brunninger. „Wir haben uns auch jeden kleinen Punkt angesehen, den wir konnten. Wir hatten eine Excel-Tabelle mit 12 oder 13 Seiten, wo wir alle Details aufgeschrieben hatten, wo wir ein paar Gramm dort, ein paar Gramm hier bekommen könnten.“
Die Hauptursache für den Gewichtsverlust waren die Karosserieteile, einschließlich der Beseitigung mehrerer der im letzten Jahr verwendeten Dual-Carbonfaser-Oberflächen. Laut Brunninger erhielt das Unternehmen während der ersten Rallye Dakar viele Daten und Erfahrungen, die direkt in das neue Auto einflossen. „Wir wussten, wo die Carbonteile steif sein mussten und wo nicht, sodass wir unterschiedliche Materialien verwenden konnten, um das Gewicht der einzelnen Teile gering zu halten.“
Vor nicht allzu langer Zeit schrieb unsere Publikation, dass Meyers Manx ein Beta-Testprogramm für seinen elektrischen Buggy startet. Das einst beliebte Unternehmen hat ein Beta-Testprogramm für seinen Meyers Manx 2.0 Electric Buggy angekündigt. Personen, die mit den Regeln des Programms einverstanden sind, fahren 12 Monate lang einen Buggy und senden regelmäßig ihr Feedback zum Auto an das Unternehmen.
2022-09-12 16:55:45
Autor: Vitalii Babkin