Ein Team von Studenten der Universität Stuttgart (Deutschland) hat den bisherigen Weltrekord für die Beschleunigung eines Elektroautos von 0 auf 100 km/h in 1,513 Sekunden gebrochen. Auf der Bosch-Rennstrecke in Renningen beschleunigten sie das Elektroauto in 1,461 Sekunden auf 100 km/h. Das Rennen wurde auf der neuesten Version eines selbstgebauten E0711-Autos mit offenem Cockpit und einer Kohlefaserkarosserie, einem selbstgebauten 180-kW-Motor (242 PS) und einer neuen Hochspannungsbatterie ausgetragen.
Die Konkurrenz unter den schnellsten Elektroautos wechselt jedes Jahr. 2012 stellte das GreenTeam der Universität Stuttgart seinen ersten Weltrekord auf. Ein Jahr später wurden sie von Kollegen der Technischen Universität Delft (Niederlande) überholt, um 2014 dem Team der ETH Zürich Platz zu machen. Im folgenden Jahr gewannen die Deutschen erneut, aber 2016 lagen sie erneut vor den Schweizern.
Laut New Atlas bereitet sich das Team seit fast einem Jahr darauf vor, den Rekord offiziell aufzustellen. Im Juli kam es zu einem Unfall, woraufhin das Auto schwer repariert werden musste und das Rennen auf Ende September verschoben werden musste. Aber am Ende ging alles gut aus.
Anfang Oktober gab die Universität Stuttgart bekannt, dass das GreenTeam einen erfolgreichen Lauf auf der Bosch-Rennstrecke in Renningen hatte und das Elektroauto in 1,461 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigte. Das Rennen wurde auf der neuesten Version eines selbstgebauten Autos mit offener Kabine E0711 ausgetragen. Die Kommission für das Guinness-Buch der Rekorde zeichnete die Leistung auf.
Der Rennwagen E0711 mit Karbonkarosserie ist mit einem 180 kW (242 PS) starken Motor aus eigener Fertigung und einer neuen Hochvoltbatterie ausgestattet. Die Leistung ist überhaupt nicht beeindruckend im Vergleich zu den rund 1.000 PS, die bereits zum Standard für ernsthafte Hypercars geworden sind, aber wenn man bedenkt, dass das Studentenauto nur 145 kg wiegt, ist sein Leistungsgewicht ziemlich respektabel: 1,24 kW/ kg oder 1,67 l. s./kg.
Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn ist eine ständige Bedrohung für die ISS und erschwert die Arbeit wachsender Satellitenkonstellationen. Um die Auswirkungen einer Kollision mit diesen Objekten zu simulieren, bauten kanadische Ingenieure einen Sprengstoffwerfer, der Geschosse auf bis zu 36.000 km/h beschleunigt.
2022-10-12 20:46:48
Autor: Vitalii Babkin