Die von Hyundai Motor entwickelte E-GMP-Plattform bildete bereits die Basis der Elektrofahrzeuge Hyundai Ioniq 5 und Kia EV6, doch zur Markenfamilie des koreanischen Riesen gehört auch Genesis, dem die Rolle eines Luxus-Flaggschiffs zugeschrieben wird. Der Erstgeborene der Marke auf der E-GMP-Plattform wird die elektrische Frequenzweiche GV60 sein, die ihr Design bereits enthüllt hat, aber keine technischen Spezifikationen bekannt gibt.
Genau genommen kann der GV60 nicht als erstes Elektroauto der Marke Genesis angesehen werden, da er bereits eine Elektroversion der G80-Limousine vorgestellt hat, aber wenn diese einfach ein elektrifiziertes Analogon ihres ICE-Pendants wurde, dann wurde ursprünglich der GV60 geschaffen als Elektroauto auf einer spezialisierten E-GMP-Plattform. Der Genesis GV60 wird nächstes Jahr auf den US-Markt kommen, und daher werden die detaillierten technischen Merkmale der Neuheit noch in diesem Jahr bekannt gegeben, und jetzt können Sie nur die Außen- und Innenmerkmale dieses Luxus-Elektrofahrzeugs beobachten.
Das Verhältnis von Raddurchmesser zu Radstand vermittelt den Eindruck eines relativ kompakten Elektrofahrzeugs. Die Notwendigkeit, das aerodynamische Profil der Karosserie zu optimieren, führte nicht zu erheblichen Unannehmlichkeiten für große Passagiere in der hinteren Sitzreihe. Der Kofferraumdeckel wurde von einem kleinen Spoiler gekrönt. Kurze Überhänge sind ein Markenzeichen vieler Elektroautos, da das Fehlen eines Verbrennungsmotors den Designern mehr Freiheit beim Layout gibt. Die Türgriffe sind in der "Transport"-Position versenkt, um den Luftwiderstand zu reduzieren, aber diese Technik wird seit langem von Tesla und Jaguar Land Rover übernommen.
Anstelle von Rückspiegeln sind Kameras vorgesehen, die auch die Aerodynamik verbessern sollen. Diese Technik wurde bereits von den Serienfahrzeugen Audi und Lexus demonstriert, und die Verfügbarkeit dieser Option wird weitgehend von den gesetzlichen Anforderungen zur Ausstattung von Fahrzeugen auf dem Markt eines bestimmten Landes bestimmt. Monitore am Fuß der vorderen Säulen an der Seite des Fahrgastraums ersetzen die üblichen Rückspiegel und zeigen das Bild von externen, stromaufwärts gerichteten Kameras an.
Die Bedienelemente tragen keine besonderen revolutionären Änderungen, denn selbst der Fahrmodus-Wahlschalter in Form einer Unterlegscheibe ist bei vielen Serienautomodellen zur Norm geworden und Tesla beabsichtigt, ihn durch Software-Schieberegler zu ersetzen. Genesis demonstriert keinen vollständigen Übergang zum Touch-Interface, ein vernünftiges Minimum an physischen Tasten ist auf dem Panel und dem zentralen Tunnel vorhanden. Das Armaturenbrett wird auf einem länglichen Touchscreen-Display mit allen notwendigen Informationen angezeigt. Die recht große Mitteltunnelverkleidung enthält eine geräumige Staunische und wird von einer breiten Armlehne gekrönt. Auch das Lenkrad ist vollgestopft mit Bedienelementen, was sich positiv auf die Verkehrssicherheit auswirken soll.
2021-08-19 16:48:30
Autor: Vitalii Babkin