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Samsung spricht über die Entwicklung von LEDoS- und OLEDoS-Bildschirmen für AR- und VR-Headsets

Samsung spricht über die Entwicklung von LEDoS- und OLEDoS-Bildschirmen für AR- und VR-Headsets

OLED-Displays werden aufgrund ihrer schnellen Pixelreaktionszeiten und der Fähigkeit, satte, dunkle Farben anzuzeigen, seit Jahren in VR-Headsets verwendet. Solche Lösungen wurden und werden weiterhin von Meta, Samsung und anderen Unternehmen verwendet. Samsung Display entschied sich jedoch, eine andere Technologie für Augmented Reality (AR)-Geräte zu entwickeln.

Laut Kim Min-woo, Leiter von Samsung Display, der auf der MicroLED Display Workshop-Veranstaltung sprach, entwickelt das Unternehmen eine Technologie der neuen Generation für AR-Displays – „MicroLED auf einem Siliziumsubstrat“ oder einfach LEDoS. Heutzutage ist das Substrat für MicroLED-Panels in der Regel nicht Silizium, sondern Glas, das keine ultrahohe Pixeldichte zulässt.

Laut Kim sollte die Auflösung von AR-Displays mindestens 5000 ppi betragen und der Pixelabstand nicht mehr als 5 Mikrometer betragen. Subpixel der Farben Rot, Grün und Blau sollten nicht größer als 3 Mikrometer sein, und jedes LED-Element als Ganzes sollte nicht größer als 10 Mikrometer sein. Es wird angenommen, dass Samsungs langfristiges Ziel darin besteht, Displays mit einer Pixeldichte von mindestens 6600 Pixel pro Zoll (ppi) zu entwickeln. Zum Vergleich: Headsets wie das Odyssey VR haben eine Pixeldichte von 615 ppi pro Mini-Bildschirm.

Neben LEDoS entwickelt Samsung Display auch OLED auf Silizium – OLEDoS, aber LEDoS bietet eine höhere Helligkeit und ist besser für AR-Elektronik geeignet, während OLEDoS für VR und MR (Mixed Reality) ist. Dennoch ist LEDoS in der Lage, eine höhere Helligkeit bereitzustellen, was wichtiger für Displays ist, die in Augmented-Reality-Geräten verwendet werden, und nicht in vollständiger virtueller Realität, da sie mit der Umgebungsbeleuchtung konkurrieren müssen.

Heute versucht Meta, der größte Hersteller von VR-Headsets, eine Helligkeit von etwa 10.000 cd/m2 zu erreichen, um realistische Straßenszenen wiederzugeben. Das ist 5-10 Mal heller als die besten modernen Smartphones bieten können. Um eine erhöhte Helligkeit zu erreichen, unterstützen moderne Meta Quest Pro-Headsets die sog. „Lokales Dimmen“ mit 500 LED-Hintergrundbeleuchtungselementen für jedes Display.


2022-10-17 20:21:26

Autor: Vitalii Babkin

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