Zusammen mit dem neuen GeForce Game Ready 496.76 WHQL-Grafiktreiber hat NVIDIA bessere Tools zur Steuerung von Spatial Scaling oder Upscaling in Spielen veröffentlicht. Darüber hinaus ist diese Technologie Open Source geworden. Der Hersteller kündigte außerdem ein Update der fortschrittlicheren DLSS-Smart-Scaling-Technologie auf Version 2.3 an.
NVIDIA und AMD verfügen über eigene Skalierungstechnologien im Spiel, um höhere Bildraten bei höheren Auflösungen zu erzielen. Beide wandeln ein Bild mit niedrigerer Auflösung in ein Bild mit höherer Auflösung um, wodurch die fehlenden Pixel effektiv ergänzt werden. Der grundlegende Unterschied zwischen AMD FidelityFX Super Resolution (FSR) und NVIDIA Deep Learning Super Sampling (DLSS) besteht darin, dass DLSS dafür Machine Learning und Tensor-Cores für Grafikkarten der GeForce RTX-Serie verwendet. FSR wiederum setzt auf eine einfachere Technologie zur räumlichen Hochskalierung.
NVIDIA-Grafikkarten unterstützen jedoch auch räumliches Upscaling. Gleichzeitig funktioniert die NVIDIA-Technologie im Gegensatz zu FSR mit allen Spielen. Die Funktion nennt sich Image Scaling und ist seit langem Bestandteil des NVIDIA-Treibers. Es funktioniert mit Grafikkarten der Maxwell-Serie und neuer. Das Unternehmen hat heute Image Scaling mit besseren Management-Tools aktualisiert.
NVIDIA Spatial Upscaling ist jetzt über die GeForce Experience-App verfügbar. Zuvor waren Einstellungen nur über die NVIDIA-Systemsteuerung verfügbar. Der Benutzer kann die Funktion nun in den Einstellungen der GeForce Experience App aktivieren.
Öffnen Sie dazu die Registerkarte zur Verwaltung der Bildschärfeeinstellungen, aktivieren Sie den Schieberegler Bildskalierung und wählen Sie die gewünschten Parameter für die Renderauflösung aus. Als Teil der räumlichen Upscaling-Tools von NVIDIA kann die Schärfungsfunktion direkt in einem bereits laufenden Spiel gesteuert werden. Drücken Sie dazu die Tastenkombination Alt + F3 und wählen Sie mit dem Schieberegler im erscheinenden Filtersteuerungsmenü die gewünschte Schärfestufe aus.
Sie können das GeForce Experience-Overlay verwenden, um zu bestätigen, dass die Funktion funktioniert. Die grüne Farbe der NIS-Anzeige zeigt an, dass die Bildskalierungsfunktion und der Schärfefilter funktionieren. Die Anzeige kann in den NVIDIA-Systemsteuerungseinstellungen aktiviert werden.
NVIDIA stellt fest, dass die Effizienz der Spatial Upscaling-Technologie viel geringer ist als die der DLSS-Technologie, wie Sie in den folgenden Bildern sehen können. DLSS verbessert nicht nur das Bild erheblich, sondern verbessert auch die Leistung des Spiels. Die DLSS-Unterstützung muss jedoch von den Entwicklern im Spiel implementiert werden, während das Hochskalieren überall und in jedem Spiel funktioniert. Und da die Technologie in die Kategorie Open Source verschoben wurde, kann sie theoretisch von jeder GPU unterstützt werden.
Gleichzeitig weist das Unternehmen darauf hin, dass die effizientere DLSS Smart Scaling Technologie und die Image Scaling Funktionalität gleichzeitig genutzt werden können. Dazu muss Image Scaling in der NVIDIA Systemsteuerung aktiviert und ein DLSS-fähiges Spiel ausgeführt werden. Wenn Sie in den Spieleinstellungen keine niedrigere Spielauflösung als die native Bildschirmauflösung auswählen, versucht Image Scaling nicht, das Bild zu skalieren, sondern verwendet nur den Schärfefilter, der ein besseres Bild bei der Ausgabe liefert. Ein blauer NIS-Indikator im GeForce Experience-Overlay zeigt an, dass die Bildskalierung einen Schärfungsfilter verwendet, das Bild jedoch nicht skaliert.
Für die neue DLSS 2.3-Version hat NVIDIA an Bewegungsvektoren gearbeitet, die verwendet werden, um den vorherigen Frame des Spiels neu zu gestalten und am besten zu berechnen, wie das Ausgabebild aussehen sollte.
Dies verbessert die Details und reduziert Geisterbilder und Flimmern von sich bewegenden Partikeln.
2021-11-16 17:01:41
Autor: Vitalii Babkin