Die Entscheidung zum Verbot von ICE-Modellen zwingt alle Marken dazu, ab 2035 Neufahrzeuge ohne Emissionen zu verkaufen. In dieser Hinsicht werden Neuwagenausstellungen mit Elektro-, Batterie- oder Wasserstoffautos gefüllt sein. Gleichzeitig wird es keine Modelle mit Verbrennungsmotor geben, wodurch die Produktion von Benzin-, Diesel- und Hybridmotoren endgültig eingestellt wird.
Eine 100-prozentige Reduzierung des CO2-Ausstoßes betrifft nicht nur Pkw, sondern auch Nutzfahrzeuge. Analysten der Europäischen Union sind davon überzeugt, dass 27 % der europäischen CO2-Emissionen von schweren Fahrzeugen und 70 % von Personenkraftwagen stammen. Die Vereinbarung sieht auch die Umrüstung von Lkw und Bussen auf Elektrofahrzeuge vor.
Die auf der Plenarsitzung in Brüssel erzielte Einigung schlägt auch einen logischen Übergang vor, um eine Einigung über die Gesamtemissionsreduktionen zu erzielen. Letztendlich müssen Marken investieren, um die durchschnittlichen CO2-Emissionen ihrer Neufahrzeuge bis 2030 um bis zu 55 % zu reduzieren. Der Gesetzentwurf befindet sich in der letzten Phase vor seiner Genehmigung. Das bedeutet, dass einige Änderungsanträge, beispielsweise zu synthetischen Kraftstoffen, noch eingereicht werden können. Die Hersteller prüfen immer noch ihre Optionen, um dieses Problem anzugehen. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Abmilderung der Auswirkungen des Klimawandels.
2022-10-30 04:54:57
Autor: Vitalii Babkin