Die Toyota Motor Corporation hat gestern den Termin für die Ankündigung des ersten in Serie produzierten Elektroautos von Lexus festgelegt: Der Crossover RZ 450e, der sich eine Plattform mit dem Toyota bZ4X und dem Subaru Solterra teilt, wird am 20. April dieses Jahres debütieren. Unterwegs wurde ein Foto des Innenraums der Neuheit veröffentlicht, auf dem das Lenkrad mit einer charakteristischen Form im Mittelpunkt stand und das übliche runde Lenkrad ersetzte.
Es kann nicht behauptet werden, dass dies eine absolute Innovation für Toyota ist, da der verwandte Crossover bZ4X ebenfalls mit einem Lenkrad ausgestattet ist, jedoch nur als Option für bestimmte Ausstattungslinien. Es ist nicht auszuschließen, dass der Hersteller zur Hervorhebung der Premium-Komponente des Elektroautos von Lexus es für notwendig erachtet, es in allen Ausstattungsvarianten mit einem Lenkrad auszustatten.
Tesla hat viel Aufmerksamkeit erregt, indem es das bekannte Lenkrad nach der Neugestaltung im letzten Jahr beim Flaggschiff Model S und Model X durch ein Lenkrad ersetzt hat. Das Problem war, dass der elektrische Booster ein konstantes Übersetzungsverhältnis beibehielt und es sehr unpraktisch war, das Lenkrad beim Manövrieren abzufangen. Toyota hat diesen Fehler eines Wettbewerbers berücksichtigt und der Lenkung seiner Elektrofahrzeuge deshalb eine mechanische Verbindung mit den Vorderrädern genommen. Dadurch konnte die progressive Charakteristik des elektrischen Boosters realisiert werden; im „scharfsten“ Modus muss das Lenkrad nur um 150 Grad gedreht werden, damit sich die Räder von einer Extremposition in die andere bewegen. Beim Fahren mit hohen Geschwindigkeiten muss sich die Kennlinie ändern, um eine ausreichende Sicherheit zu gewährleisten.
Wie sich Lexus hinsichtlich der Charakteristik des Kraftwerks unterscheiden wird, ist ebenfalls nicht ganz klar. Der Toyota bZ4X hat Versionen mit Frontantrieb (204 PS) und Allradantrieb (218 PS), die beide mit einer 71,4-kWh-Traktionsbatterie ausgestattet sind. Die Gangreserve soll 450 km erreichen, besonderes Augenmerk legten die Entwickler auf die Langlebigkeit des Akkus. Demnach soll es nach zehn Jahren Betrieb nur noch 10 % seiner ursprünglichen Kapazität verlieren.
2022-04-06 07:39:37
Autor: Vitalii Babkin