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Wissenschaftler sprechen über das Risiko einer Kontamination der Erde durch außerirdische Organismen

Wissenschaftler sprechen über das Risiko einer Kontamination der Erde durch außerirdische Organismen

Die Erforschung des Weltraums erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Invasion durch außerirdische Organismen auf der Erde, sagen Wissenschaftler in einem neuen Artikel in der Zeitschrift BioScience. Die Forscher glauben, dass eine Zunahme von Weltraummissionen, einschließlich solcher, die darauf abzielen, außerirdische Exemplare auf die Erde zu bringen, außerirdische Arten auf unseren Planeten bringen könnte, wo sie invasiv werden und einheimische Arten schädigen könnten. Das gleiche kann passieren, wenn außerirdisches Leben mit terrestrischen Organismen kollidiert.

Wissenschaftler weisen darauf hin, dass es äußerst wichtig ist, die Risiken einer biologischen Kontamination in beide Richtungen zu reduzieren. Anthony Ricciardi, Professor für Biologie an der McGill University in Montreal, und seine Kollegen fordern eine gemeinsame Forschung zwischen Astrobiologen, die nach außerirdischem Leben suchen, und Biologen, die invasive Arten auf der Erde untersuchen. Riccardi schlägt vor, dass mikrobielle Organismen, die Bakterien ähneln, die wahrscheinlichsten Kandidaten für den Nachweis im Weltraum sind.

Es sei darauf hingewiesen, dass das Risiko einer interplanetaren Kontamination nach wie vor äußerst gering ist, zum Teil weil die rauen Bedingungen des Weltraums das Überleben von Organismen, die sich außerhalb des Raumfahrzeugs bewegen können, erschweren. Riccardi betont jedoch die Notwendigkeit zur Vorsicht, da invasive Mikroorganismen aus dem Weltraum das Ökosystem der Erde irreparabel schädigen können.

Menschen haben Ökosysteme auf der ganzen Welt durch Reisen geschädigt und Organismen erlaubt, in neue Umgebungen einzudringen, die sie auf natürliche Weise niemals betreten hätten. Zum Beispiel wurde der Austropuccinia psidii-Pilz aus Südamerika unter unbekannten Umständen nach Australien eingeführt und drang in einheimische Eukalyptusbäume ein, verkümmerte sie und tötete sie manchmal. Die Forscher stellen fest, dass Inselökosysteme, die sich in geografischer Isolation entwickeln, besonders anfällig für invasive Arten sind, da die Tierwelt in diesen Gebieten nicht die "Immunität" entwickelt hat, um mit solchen "Eindringlingen" fertig zu werden. Und die Erde ist eine Art Inselökosystem ohne Schutz vor kosmischen Organismen. Wie andere Planeten sind sie nicht vor Menschen von der Erde geschützt.

Als Beweis für die Möglichkeit einer interplanetaren Kontamination führen die Forscher die Situation mit der israelischen Raumsonde Beresheet an, die 2019 mit Tausenden von Bärtierchen auf den Mond stürzte, mikroskopisch kleine Tiere, die extreme Bedingungen überleben können, einschließlich des Vakuums des Weltraums. Eine in der Zeitschrift Astrobiology veröffentlichte Studie aus dem Jahr 2021 besagt, dass die Kreaturen eine Kollision mit dem Mond wahrscheinlich nicht überlebt hätten, aber dieser Fall bestätigt die Möglichkeit einer unkontrollierten Bewegung von Arten im Weltraum.

Weltraumbehörden wie die NASA seien sich der potenziellen Risiken einer biologischen Kontamination seit langem bewusst, sagte Riccardi, und seit den 1960er Jahren gibt es eine planetarische Verteidigungspolitik, um diese Risiken zu mindern. Die neue Ära der Weltraumforschung birgt jedoch neue Risiken, da die Forscher die Welten ins Visier nehmen, in denen am wahrscheinlichsten Leben zu finden ist. Darüber hinaus wird der Weltraum dank privater Unternehmen wie SpaceX zugänglicher, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Kontamination der Erde durch gebietsfremde Arten deutlich erhöht wird. Die Forscher sagen, dass Planeten und Satelliten schon immer Material durch Meteoriten ausgetauscht haben, aber die Erforschung des Weltraums beschleunigt diese Prozesse.


2021-11-29 17:18:52

Autor: Vitalii Babkin

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