Gegen die amerikanische Sparte von Canon wurde eine Klage wegen des Betriebs von Multifunktionsgeräten (MFPs) eingereicht, die die Funktionen von Drucker, Scanner und Kopierer vereinen.
Der Rechtsstreit wurde von David Lycraft, Benutzer des Canon Pixma MG6320 (in den Bildern gezeigt), eingeleitet. Darüber hinaus hat die Forderung selbst den Status einer kollektiven Forderung.
Die Ansprüche des Verbrauchers beziehen sich darauf, dass der genannte MFP durch die Funktion des Scannens von Dokumenten blockiert wird, falls die Patrone leer ist. Da zum Scannen oder Faxen keine Tinte erforderlich ist, erklärt der Ansprecher, dass die Funktionalität auch mit leeren Patronen verfügbar sein sollte.
Andere Besitzer von Canon Multifunktionsgeräten weisen seit einigen Jahren auf dieses Problem hin. Das Unternehmen sagt jedoch, dass zum Scannen von Dokumenten alle Patronen im MFP installiert sein müssen und alle Tinte enthalten müssen. Es gibt keine andere Möglichkeit, das Problem zu lösen.
In der Klage heißt es, dass auf der Verpackung des Canon Pixma MG6320 keine Warnung enthalten ist, dass Tintenpatronen erforderlich sind, um die Scanfunktionen zu verwenden. Und damit, so die Initiatorin des Verfahrens, führe das Unternehmen Verbraucher in die Irre und Werbeaussagen seien betrügerisch. Diese Praxis soll darauf abzielen, zusätzliche Einnahmen aus dem Verkauf von Kartuschen zu erzielen.
Der Kläger verlangt, Canon zu einer Entschädigung in Höhe von mindestens 5 Millionen US-Dollar zu verurteilen – ohne Kosten für Anwaltskosten etc.
2021-10-17 09:14:46
Autor: Vitalii Babkin