Das Geschäftsjahr vieler japanischer Hersteller endet im März, und die Toyota Motor Corporation bildet da keine Ausnahme. Zweimal musste er seine Prognose für die Produktion von Elektrofahrzeugen im laufenden Geschäftsjahr senken, zweifelt nun aber daran, die geplanten 9,7 Millionen Autos nach all den Anpassungen produzieren zu können. Die Umsetzung des Plans wird durch einen Mangel an Halbleiterkomponenten behindert.
Wie viele Autos Toyota im laufenden Geschäftsjahr zusammenbauen kann, gibt die Nikkei Asian Review nicht genau an, aber diese Zahl wird definitiv unter den geplanten 9,7 Millionen Exemplaren liegen. Zuvor hatte das Unternehmen seine Prognose bereits im Oktober und Januar reduziert, aber im Juni dieses Jahres unter dem Ansturm der chinesischen Sperren nicht zurückgeschreckt, in der Hoffnung, bis März genau 9,7 Millionen Autos in den vorangegangenen 12 Monaten produzieren zu können 2023.
Nun wird die September-Prognose nach unten korrigiert, wie die Quelle erklärt. Grundsätzlich wird Toyota auch im November nicht die geplante Anzahl von Autos produzieren können, sie wurde von 850 auf 800.000 Einheiten reduziert, von denen 250.000 in Japan und die restlichen 550.000 außerhalb davon montiert werden müssen. Zuvor war das Unternehmen davon ausgegangen, im vierten Quartal durchschnittlich 850.000 Autos pro Monat zu montieren.
Diese Situation verdeutlicht, dass der größte Autohersteller mit dem Zugang zu den notwendigen Halbleiterkomponenten noch nicht zufrieden ist. Die Nachfrage nach Consumer-Chips für PCs und Smartphones ist stark zurückgegangen, was dem Automobilsegment jedoch nicht viel dabei hilft, die Fahrzeugproduktionsvolumina wiederherzustellen. Die Normalisierung der Lage wird aller Voraussicht nach länger dauern als ursprünglich geplant.
2022-10-21 13:28:44
Autor: Vitalii Babkin