Viele Autos, nicht nur in der Oberklasse, bieten heutzutage die Möglichkeit, in beengten Verhältnissen automatisch einzuparken, wenn der Fahrer mit Schlüssel oder Smartphone in der Hand vor der Kabine steht. Mercedes-Benz und Bosch demonstrierten am Beispiel des Elektroautos EQS, wie das Parken eines Autos in einem überdachten Parkhaus in naher Zukunft automatisch erfolgen wird.
Für die Demonstration nutzte das Unternehmen einen Parkplatz, der zu einem der Hotels in der Innenstadt von Los Angeles gehört, wo die Präsentation stattfand. Das Elektro-Limousinen-Flaggschiff Mercedes-Benz EQS nutzte eine Smartphone-App, um die Fahrmotoren und die gesamte notwendige Elektronik zu aktivieren, um selbst zu seinem Parkplatz zu fahren. Die Organisatoren haben deutlich gezeigt, dass das Auto anhält und wartet, bis es aufhört zu stören, wenn ein Fußgänger in die Trajektorie eindringt.
Im Rahmen der Demonstrationsfahrt umrundete das EQS-Elektroauto die bereits in der Nachbarschaft geparkten Autos und fuhr auf einen quer zur Einfahrt stehenden Parkplatz. Bosch-Sicherheits-Lidars waren überall auf dem Boden des Parkplatzes und am Eingang zu ihm, die mit der Bordautomatisierung von Mercedes-Benz interagierten, aber in der endgültigen Version wird die gesamte Infrastruktur an der Decke des Parkplatzes montiert. wie Electrek erklärt. In Deutschland ist bereits der Flughafenparkplatz in Stuttgart mit solchen Sensoren ausgestattet. Sie ermöglichen es Ihnen, sicherzustellen, dass sich keine Hindernisse in der Bewegungsbahn der Autos befinden und der Zielparkplatz wirklich frei ist. Bei Elektrofahrzeugen befinden sich oft kabellose Ladegeräte oder komplexere Optionen mit automatischen Manipulatoren, um das Auto mit einem Kabel an das Netzwerk anzuschließen.
Bosch und Mercedes-Benz wollen die Erfahrungen aus der Automatisierung von Parkplätzen nutzen, um weitere Infrastrukturelemente zu schaffen – Tankstellen, die ein Auto ohne Fahrer entgegennehmen können, Waschanlagen und Ladestationen. Das Elektroauto kann sich selbst um seinen Zustand kümmern, während der Besitzer mit wichtigeren Dingen beschäftigt ist. Das Haupthindernis für die Umsetzung solcher Ideen sind immer noch die gesetzlichen Anforderungen an die Anwesenheit eines Fahrers in einem fahrenden Fahrzeug. Tatsächlich gehören die vorgeschlagenen Technologien zur Automatisierung der vierten Stufe.
2022-03-21 04:40:40
Autor: Vitalii Babkin