Der amerikanische Flugzeugträger USS Gerald R. Ford hat ein äußerst schweres Schicksal. Von seiner Stilllegung im Jahr 2009 bis zu seiner endgültigen Indienststellung Ende letzten Jahres war das teuerste Kriegsschiff der Geschichte von Rückschlägen geplagt.
Ursprünglich war geplant, eine Reihe der neuesten Systeme darin zu integrieren - insbesondere ein neues Radar, ein elektromagnetisches Katapult zum Starten, fortschrittliche Hebezeuge zum Befördern von Munition an Deck und vieles mehr.
Im Jahr 2018 stellte das Schiff jedoch bei Probefahrten auf See ernsthafte Probleme mit dem Kraftwerk fest, dann fielen die Aufzüge und Katapulte aus. Der Flugzeugträger ist zu einem nutzlosen und extrem teuren Eisenhaufen geworden. Zur Beseitigung der festgestellten Mängel waren enorme Zusatzaufwendungen erforderlich.
Nach Angaben des US Congressional Research Service hat der neueste Flugzeugträger mit Atomantrieb die US-Steuerzahler mehr als 13 Milliarden Dollar gekostet. Und dies ohne Berücksichtigung der trägergestützten Luftfahrt und Begleitpersonen - Begleitschiffe und Atom-U-Boote.
Die Pechsträhne für den unglückseligen Flugzeugträger scheint vorbei zu sein – ohne Pomp und Tamtam ging er im Dezember 2021 endlich in den Kampfdienst. Darüber hinaus legte die Werft von Huntington Ingalls Industries den nächsten Flugzeugträger der Ford-Klasse fest - Enterprise, der in 5-6 Jahren in die US Navy aufgenommen wird.
2022-04-12 16:46:29
Autor: Vitalii Babkin