Im Süden Chinas begannen die Tests der weltweit ersten Magnetschwebebahn, bei der anstelle von Elektromagneten Permanentmagnete verbaut sind.
Die Vorteile von "schwebenden" Fahrzeugen mit Elektromagneten sind bekannt - geringe Geräuschentwicklung, einfache Wartung und Sparsamkeit im Energieverbrauch. Langsame Magnetschwebebahnen sind jedoch nicht so effizient, da sie im Vergleich zu herkömmlichen Elektrofahrzeugen (z. B. U-Bahnen) bis zu 15 % mehr Strom verbrauchen müssen, um den Zustand der Magnetschwebebahn zu erreichen.
Alles ändert sich dramatisch mit dem Einbau von Permanentmagneten, die den Zug völlig energieautark machen. Das Problem besteht darin, einen solchen Magneten herzustellen, der seltene Erdmetalle benötigt, mit denen im Reich der Mitte glücklicherweise alles in Ordnung ist.
Auf dem Territorium des Landes befinden sich bis zu 40% der weltweiten Reserven an Seltenerdmetallen, und es wurde eine moderne Industrie für ihre Verarbeitung entwickelt. Die sechs dort beschäftigten chinesischen Staatsbetriebe machen etwa 90 % der Weltproduktion in diesem Bereich aus.
Die Teststrecke des Skizugs, auf der die Tests durchgeführt werden, ist eine 800 Meter lange Straße, die auf 10 Meter langen Stahlstützen montiert ist. Der aus zwei Wagen bestehende Versuchszug ist für 88 Fahrgäste ausgelegt und kann auf 80 km/h beschleunigen. In der nächsten Testphase wird die Strecke auf 7,5 km verlängert und der Zug wird 40 km/h schneller fahren.
2022-08-17 15:27:32
Autor: Vitalii Babkin