Ein Team von Ingenieuren der Northwestern University in Illinois (USA) hat einen fliegenden Mikrochip von der Größe eines Sandkorns entwickelt. Ahornsamen wurde sein Prototyp.
Das Gerät ist ein winziger Chip, der in Mikrofaser-Flügel integriert ist, die sich unter dem Einfluss des Luftstroms wie die Rotorblätter eines Hubschraubers drehen und das Gerät gleiten lassen.
Dank der neuesten Technologie können solche Mikroschaltungen zu vollwertigen elektronischen Geräten mit Sensoren, Netzteilen, drahtlosen Antennen und eingebautem Speicher zum Speichern von Informationen werden.
Ziel des Entwicklungsteams ist es, ein Fluggerät zu schaffen, das möglichst lange weitergleiten kann, um die notwendigen Informationen effektiv zu sammeln.
Laut Projektleiter John A. Rogers können große Massen solcher Geräte nach der Entladung zur Überwachung der Umwelt eingesetzt werden – zum Beispiel nach großen Umweltkatastrophen.
Um zu verhindern, dass die vielen heruntergefallenen fliegenden Mikrochips selbst zu Verschmutzungsquellen werden, entwickelt das von D. Rogers geleitete Labor mikroelektronische Geräte, die sich nach Gebrauch sicher in Wasser auflösen.
2021-10-10 09:23:56
Autor: Vitalii Babkin