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Qualcomm: KI wird Smartphones helfen, Kameras zu übertreffen

Qualcomm: KI wird Smartphones helfen, Kameras zu übertreffen

Künstliche Intelligenz setzt sich in der Fotobranche immer mehr durch. Von KI-gestützter Software bis hin zu fortschrittlichem Autofokus.

KI wird in den neuesten Smartphones aktiv implementiert, um das Beste aus relativ kleinen Sensoren und Objektiven herauszuholen.

Android Authority sprach mit Judd Hape, Qualcomms VP of Product Management, und er hatte viel über KI zu sagen, einschließlich der Behauptung, dass die Technologie eines Tages dazu beitragen könnte, dass Smartphones professionelle Kameras übertreffen.

Hape sprach darüber, wie KI derzeit in Kameras eingesetzt wird: Maschinelles Lernen hat dazu beigetragen, die Rauschunterdrückung zu verbessern, unnötige Objekte während der Bearbeitung zu entfernen, das Verwackeln von Videos zu reduzieren und vieles mehr. KI-Technologien werden für eine Vielzahl von Szenenerkennungsaufgaben verwendet und können einem Smartphone helfen, ein Objekt von einem Hintergrund zu unterscheiden, zwischen Haut und Haar zu unterscheiden und vieles mehr. Basierend auf der Wahrnehmung einzelner Bildteile durch das Smartphone kann es subtile Bildverarbeitungskorrekturen vornehmen.

Heipe glaubt, dass es vier Stufen in der Entwicklung von KI in der Fotografie gibt.

Die erste Stufe ist die grundlegende Szenenerkennung, zum Beispiel das Identifizieren eines bestimmten Objekts in einem Rahmen. In der zweiten Stufe steuert die KI Funktionen wie Autofokus, automatischer Weißabgleich und automatische Belichtung.

Die Führungskraft von Qualcomm glaubt, dass sich moderne Technologien der künstlichen Intelligenz in Smartphones jetzt in der dritten Stufe befinden, nämlich der fortgeschrittenen Segmenterkennung. Dies ist nicht nur die Fähigkeit, ein bestimmtes Objekt im Rahmen zu sehen, sondern die Fähigkeit, fast alles in der Szene zu identifizieren und entsprechend anzupassen. Smartphones können jetzt feststellen, ob der Horizont gekrümmt ist oder ob die Belichtung für ein bestimmtes Motiv auf einem Foto angepasst werden muss. Diese KI-Stufe umfasst auch fortschrittliche AF/AE-Technologien wie Gesichts- und Augenerkennung.

In der vierten Phase, von der Hape glaubt, dass die Branche noch etwa drei bis fünf Jahre entfernt ist, wird die KI das gesamte Bild verarbeiten.

Hape sagt: „Stellen Sie sich eine zukünftige Welt vor, in der Sie sagen: ‚Ich möchte, dass ein Foto wie ein National Geographic aussieht‘, und die KI-Engine sagt: ‚Okay, ich passe die Farben, die Textur, den Weißabgleich und alles an sonst, damit das Bild so aussieht und sich so anfühlt, als hätte man es mir gerade gezeigt.“

Terushi Shimizu, Präsident und CEO von Sony Semiconductor Solutions, stellte Anfang des Jahres fest, dass Smartphone-Innovationen bereits 2024 dazu führen könnten, dass mobile Kameras DSLRs und spiegellose Kameras übertreffen. Hape stimmt dieser Aussage zu, obwohl es erwähnenswert ist, dass es immer noch physische Einschränkungen für Smartphones gibt.

Nicht nur die Bildsensoren sind deutlich kleiner, sondern auch die optischen Komponenten in den Objektiven. Hape glaubt jedoch, dass die Verarbeitungsleistung von Smartphones, die schneller ist als aktuelle Kameras, dazu beitragen könnte, die Lücke zu schließen und die physikalischen Herausforderungen zu überwinden, die mit kleineren Sensoren und Objektiven verbunden sind. Es stimmt auch, dass einige der großen Player auf dem Smartphone-Markt erhebliche Mittel und technische Ressourcen in die Smartphone-Entwicklung stecken. Während dedizierte Kameras immer ausgefeilter werden, ist die Marktlücke zwischen Smartphones und Wechselobjektivkameras enorm.

Es gibt immer noch einen signifikanten Unterschied in der potenziellen Bildqualität zwischen Smartphones und dedizierten Großsensorkameras wie Micro Four Thirds, APS-C, Vollformat- und Mittelformatkameras.

Während einige Smartphones Aufnahmen mit mehr als 100 Megapixeln bieten, weit mehr als jede Vollformatkamera auf dem Markt, variiert die Pixelqualität. Auch die Qualität des Objektivs unterscheidet sich deutlich. Ein 108-Megapixel-Smartphone erzeugt keine schärferen Bilder als eine 100-Megapixel-Mittelformatkamera oder jede andere moderne Crop-Kamera.

Ein Smartphone hat zwar mehr Pixel, aber die Pixel selbst sind viel kleiner. KI kann dabei helfen, körperliche Einschränkungen auszugleichen, aber bisher konnte KI diese Einschränkungen nicht vollständig überwinden.

Die nächste große Grenze in der Smartphone-Fotografie könnte die Kombination aus künstlicher Intelligenz und neu gestalteten Objektiven sein.

Sie können anamorphotische Linsen verwenden und das Bild dann mit fein abgestimmten Algorithmen in das richtige Aussehen umformen. Während dies noch nicht in handelsüblichen Produkten umgesetzt wurde, ist die Idee, größeres und besseres Glas auf kleinerem Raum zu installieren, verlockend. Es gibt auch viel Raum für Fortschritte in der optischen Technologie auf dem Smartphone-Markt, insbesondere mit zunehmender Rechenleistung.

Außerdem haben wir gesehen, wie Sony in seinen Xperia-Smartphones einen echten variablen optischen Zoom implementiert hat. Es ist möglich, dass andere Unternehmen ähnliche und vielleicht sogar bessere Designs mit variablem Zoom entwickeln, die die allgemeine Verwendbarkeit von Smartphones für ein breiteres Aufgabenspektrum verbessern werden.

Es gibt viele Gründe zur Freude. Allerdings wirkt Hapes Optimismus, dass Smartphones moderne „große“ Kameras in der Bildqualität übertreffen können, noch zu ermutigend.

Zweifellos haben Verbesserungen bei Software, Hardware und künstlicher Intelligenz dazu beigetragen, dass Smartphones erhebliche Fortschritte in Fotografie und Video erzielt haben. Es stimmt auch, dass vielen Nutzern Bilder vom Smartphone ausreichen. Um jedoch die Physik zu überwinden und die Vorteile großer Sensoren, großer Pixel und extrem fortschrittlicher Objektive zunichte zu machen, bedarf es viel mehr als einfacher Prozessorverbesserungen und einer ausgefeilteren KI-Bildverarbeitung.


2022-10-03 04:45:12

Autor: Vitalii Babkin

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