Vor fast sechs Monaten hat Microsoft das neueste Update für sein DirectStorage-Paket veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Technologie, die es ermöglicht, die Geschwindigkeit von Spielen mit Laufwerken auf Software-Ebene zu erhöhen.
Und je öfter die Entwickler diesen Algorithmus aktualisieren, desto mehr Leistung kann er herausquetschen - jetzt sogar aus klassischen Festplatten.
Im Moment gibt es noch nicht viele Anwendungen, die die Microsoft DirectStorage API unterstützen. Das letzte große Spiel, das mit dieser Funktion arbeitet, ist Forspoken - Tests haben gezeigt, dass das Spiel sehr schnell lädt. Und das in Kombination mit der veralteten Technologie des Zugriffs auf das Speichersubsystem.
Microsoft aktualisiert jetzt DirectStorage auf Version 1.2 mit einem Patch, der Unterstützung für Force Buffered IO enthält. Die aktuelle Version von DirectStorage arbeitet nämlich mit Dateien in einem ungepufferten Modus. Dadurch ist es möglich, Daten so schnell wie möglich zur GPU zu übertragen, aber nur von der SSD. Das lässt HDDs außen vor - veraltete Festplatten benötigen gepufferte E/A, um lange Dateisuchzeiten zu reduzieren. Genau das unterstützt das Update mit Force Buffered IO.
Darüber hinaus haben die Entwickler DirectStorage optimiert. Jetzt können entpackte Spieldateien an ungenutzte GPU-Kerne delegiert werden, anstatt an zufällige Kerne. Dies erhöht die Multithreading-Leistung.
2023-04-20 05:55:25
Autor: Vitalii Babkin
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