Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Europäischen Weltraumorganisation, der italienischen Weltraumorganisation, der Technischen Universität Mailand und des OHB-Konzerns, der Weltraumsysteme entwickelt, hat eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht, Wasser und Sauerstoff aus dem Mondboden zu gewinnen, die für die Leben.
Das neue System ist eine optimierte Version einer auf der Erde weit verbreiteten Technologie zur Herstellung verschiedener chemischer Elemente. Sie beruht darauf, dass in allen Regionen des Mondes etwa 50 % des Bodens aus Mineralien wie Siliziumdioxid und Eisenoxid bestehen, die wiederum viel Sauerstoff enthalten.
Im Labor führten die Forscher eine Reihe von Experimenten durch, bei denen simulierter Mondboden in einem Ofen in Gegenwart von Wasserstoff und Methan auf eine Temperatur von etwa 1000 Grad Celsius erhitzt wurde. Dadurch ging es unter Umgehung der flüssigen Phase vom festen in den gasförmigen Zustand über.
„gasförmige“ Mineralien und begleitendes Methan gelangten zunächst in den Katalysator, später in den Kondensator, in diesem wurde Wasser aus dem Gemisch abgetrennt. Anschließend kann daraus durch Elektrolyse Sauerstoff gewonnen werden.
Restwasserstoff und Methan können innerhalb des Systems recycelt werden. Hinzu kommen fester Abfall, reich an Silizium und Metallen, der später auch in Mondkolonien verwendet werden kann. Obwohl der Prozess ziemlich kompliziert erscheinen mag, argumentieren Wissenschaftler, dass er fast keine Intervention erfordert und alle Transformationen automatisch durchgeführt werden.
Die Entwicklung wird diese Woche während der Online-Veranstaltung Europlanet Science Congress (EPSC) 2021 vorgestellt.
2021-09-24 12:34:44
Autor: Vitalii Babkin