Bisher ging man davon aus, dass die Mondlandefähre der Apollo-11-Mission, die die Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin vom Mond in ihre Umlaufbahn zurückführte, um anschließend zur Erde zurückzukehren, irgendwo auf der Oberfläche unseres natürlichen Satelliten abgestürzt ist. Neue Berechnungen deuten jedoch darauf hin, dass das Modul noch in einer stabilen Umlaufbahn um den Mond fliegen kann. Es besteht die Möglichkeit, dass es durch Teleskope entdeckt werden kann.
Historisch gesehen hat die NASA die Umlaufbahnen von Raumfahrzeugen, die ihre Missionen abgeschlossen haben, nicht verfolgt. Daher verfolgte auch niemand das Schicksal der Mondlandefähre der Apollo-11-Mission. Der unabhängige Forscher James Meadore hat sich für die Frage interessiert. Der Wissenschaftler wollte den Ort finden, an dem das Modul fiel, und nutzte mathematische Werkzeuge und alle gesammelten Daten zum Gravitationsbild des Mondes, die bis heute von automatischen Stationen gesammelt wurden.
Dabei stellte sich heraus, dass die Mondlandefähre der Apollo-11-Mission einen Orbit-Korrekturmechanismus hatte und diese alle 24 Stunden stabilisierte. Nachdem der Wissenschaftler die ersten Daten zur Orbitalposition des Moduls zum Zeitpunkt des Abdockens vom Columbia-Kommandomodul im Orbit erhalten hatte, in denen übrigens grobe Tippfehler aufgedeckt wurden, berechnete der Wissenschaftler die weitere Bewegung des Moduls um den Mond. Es stellte sich heraus, dass das Modul nicht hätte fallen dürfen und sich immer noch um den Mond bewegen kann.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Mondlandefähre nicht für den Dauerbetrieb im Orbit ausgelegt ist. Seine Batterien und Kraftstofftanks könnten sich verschlechtern und eine versehentliche Korrektur der Umlaufbahn verursachen. Ist dies jedoch nicht der Fall, besteht die Möglichkeit der visuellen Erkennung des historischen Moduls, wo die Berechnungen darauf hinweisen. Jetzt haben Astronomie-Liebhaber an freien Abenden etwas zu tun. Einen Artikel über die geleistete Arbeit finden Sie unter diesem Link im PDF-Format:
https://arxiv.org/pdf/2105.10088.pdf
2021-07-30 09:22:01
Autor: Vitalii Babkin