Am Vorabend der März-Premiere der ID.Buzz-Familie teilte der Volkswagen-Konzern Details über diese Elektrofahrzeuge mit, deren Vorserienmuster nun die letzte Testphase auf den Straßen Europas durchlaufen. Die Produktion soll noch in der laufenden Jahreshälfte beginnen, auf den lokalen Markt kommen sie aber erst im Herbst und erst dann in den USA.
Als ideelle Nachfolger der T6.1-Familie werden die ID.Buzz-Minivans zunächst in einer Variante mit kurzem Radstand (2988 mm) angeboten, eine fünfsitzige Passagierversion bietet gleichzeitig Platz für bis zu 1121 Liter Gepäckvolumen. Eine dreisitzige Frachtoption bietet ein Abteilvolumen von 3,9 m3. Mit einer Gesamtaufbaulänge von 4712 mm sind beide Versionen der Maschine in der Lage, auf einem 11 Meter breiten Straßenabschnitt eine Kehrtwende zu machen. Die Höhe der Karosserie ist im Vergleich zum T6.1 von 1970 auf 1937 mm reduziert, aber die Breite hat um 81 mm auf 1985 mm zugenommen, ohne Seitenspiegel.
Bisher sprechen wir nur über die Veröffentlichung einer Version des Minivans mit Hinterradantrieb, die einen 150-kW-Elektromotor und eine Batterie mit einer Kapazität von 82 kWh erhalten wird. Die Gangreserve ist noch nicht spezifiziert, die Höchstgeschwindigkeit ist aus der dynamischen Kennlinie bekannt, die elektronisch auf 145 km/h abgeregelt wird. Gleichzeitig sorgt ein schneller Antritt und kräftiges Beschleunigen für ein Drehmoment von 310 Nm. Im nächsten Jahr verspricht Volkswagen die Einführung einer Version des ID.Buzz mit längerem Radstand, die mehr Platz im Innenraum bieten wird.
Die ID.Buzz-Familie wird voraussichtlich mit modernen elektronischen Fahrerassistenten ausgestattet, deren Funktionalität „over the air“ aktualisiert wird. Eine Zwei-Wege-Ladefunktion ist vorgesehen – das Elektroauto kann sogar als Stromquelle für externe Verbraucher dienen. Die Unterstützung des „Plug & Charge“-Prinzips wird die Bezahlung von Ladevorgängen und die Kontrolle über damit verbundene Prozesse erleichtern.
2022-02-22 07:09:26
Autor: Vitalii Babkin