Die europäische Modellpalette von Ford hat sich schon immer von der amerikanischen unterschieden, daher entschied sich das Unternehmen für eine Zusammenarbeit mit Volkswagen, anstatt spezielle Modelle von Elektrofahrzeugen für den Verkauf in Europa zu entwickeln. Die Partner einigten sich auf die gemeinsame Produktion von zwei Modellen, die in 6 Jahren 1,2 Millionen Stück verkauft werden. Der Erstgeborene der Allianz wird im kommenden Jahr in Köln vom Band rollen.
Die Änderung der Kooperationspläne gaben die Partner in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt. Ursprünglich erwartete Ford Motor, etwa 600.000 Elektro-Crossover auf der MEB-Plattform des deutschen Autoherstellers für europäische Verbraucher zu produzieren. Nun wurde das geplante Produktionsvolumen während des sechsjährigen Modelllebenszyklus auf 1,2 Millionen Einheiten verdoppelt und das Angebot auf zwei Modelle erweitert. Wenn der Elektro-Crossover auf der geliehenen MEB-Plattform als erster vom Band der Europasparte von Ford in Köln rollt, dann haben die Partner den Zeitpunkt des Erscheinens des zweiten Modells und dessen Positionierung noch nicht verraten.
Volkswagen selbst produzierte 2021 rund 300.000 Elektrofahrzeuge auf der MEB-Plattform und bot zehn Modelle von Elektrofahrzeugen von fünf Marken an. Der kürzlich vorgestellte Minivan Volkswagen ID. Buzz verwendet auch die MEB-Plattform, sodass Sie auf ihrer Basis Autos mit verschiedenen Karosserietypen und Zwecken erstellen können. Außerdem will Volkswagen seinen Partnern die nächste einheitliche SPP-Plattform für Elektrofahrzeuge anbieten.
2022-03-14 19:42:32
Autor: Vitalii Babkin