Der amerikanische Autokonzern General Motors hat wegen drohender Batteriebrände einen bevorstehenden neuen Rückruf seiner Elektrofahrzeuge Chevrolet Bolt 2017-2019 angekündigt.
Ein neuer Rückruf wurde angekündigt, nachdem zwei Bolt-Fahrzeuge Feuer gefangen hatten. Sie fingen Feuer, obwohl nach dem im November 2020 angekündigten vorherigen Rückruf ein Software-Update veröffentlicht wurde, das den Akkuladestand auf 90% begrenzte. Dies sollte die Autos schützen, aber es schien nicht zu helfen.
Diesmal hat GM endlich Licht in die Quelle des Problems gebracht. Das Unternehmen sagte, dass einige der von LG Chem gelieferten Batterien gleichzeitig zwei Herstellungsfehler aufweisen könnten. Das Unternehmen hat diese Mängel nicht speziell angegeben, aber ihr Vorhandensein kann einen Brand verursachen.
Daher hat GM Bolt-Besitzern geraten, eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, bevor ein Rückruf abgeschlossen und ihre Fahrzeuge überprüft werden. Es wird empfohlen, die Batterie des Fahrzeugs nicht zu mehr als 90 % aufzuladen und die Reichweite nicht unter 113 km (113 km, was einer Ladung von etwa 27 % entspricht) absinken zu lassen. Dies bedeutet, dass Besitzer nur etwa 60 % (etwa 249 km) der Batteriekapazität ihres Fahrzeugs nutzen können, bis GM einen neuen Rückruf abschließt.
Besitzern wird außerdem empfohlen, ihr Fahrzeug nach jeder Nutzung aufzuladen. Und GM warnt die Besitzer weiterhin davor, ihre Autos in ihrer Garage oder in der Nähe ihrer Häuser zu parken oder sie über Nacht aufladen zu lassen.
Sobald GM das Rückrufverfahren einleitet, untersuchen Techniker die EV-Batterien auf diese Mängel und ersetzen alle Module, die problematische Zellen enthalten. Das Unternehmen sollte die Bolt-Akkus während des vorherigen Rückrufs auf ähnliche Mängel überprüfen, aber wie GM The Verge mitteilte, wurden kürzlich neue Mängel entdeckt.
2021-07-23 22:29:39
Autor: Vitalii Babkin