Obwohl die automatisierten Systeme des WhatsApp-Messengers aktiv Spammer aller Art aussortieren, werden nicht selten auch gewissenhafte Nutzer für „verdächtiges“ Verhalten gesperrt. Während das Berufungsverfahren jetzt viel Aufwand erfordert, wird es in naher Zukunft viel einfacher.
Nach den verfügbaren Daten wird es möglich sein, die Entscheidung direkt aus der Messenger-Anwendung heraus anzufechten. Der derzeit gesperrte Benutzer kann die Chatliste nicht sehen. Stattdessen erscheint eine Meldung, dass er WhatsApp nicht mehr nutzen darf. In der neuen Version des Antrags wird es möglich sein, mit einem einzigen Knopfdruck eine Überprüfung der Entscheidung zu beantragen.
Nach Anklicken des Bildschirms erhält der Nutzer eine Benachrichtigung, dass die Kontodaten an das Support-Team gesendet wurden, das prüft, ob tatsächlich gegen die Regeln verstoßen wurde. Optional können Sie zusätzliche Informationen zum Vorfall hinzufügen und versuchen, die Situation zu erklären.
Die gute Nachricht: Nach der Wiederherstellung des Kontos reicht eine erneute Überprüfung. Die schlechte Nachricht ist, dass es keine Gelegenheit für weitere "Wahrheitssuche" geben wird, wenn die Selbsthilfegruppe darauf besteht, zu blockieren. Es bleibt nur noch ein Konto mit einer neuen Nummer zu registrieren.
Bisher sind nur Screenshots im iOS-Umfeld verfügbar, aber höchstwahrscheinlich ist auch eine Android-Version unterwegs. Da das Feature noch nicht einmal die Beta-Phase durchlaufen hat, ist es möglich, dass es in absehbarer Zeit gar nicht erscheinen wird.
2021-07-13 13:42:09
Autor: Vitalii Babkin