Ingenieure der Toyota Central R&D Labs haben ein insektengroßes Flugzeug entwickelt, das auch mit den Flügeln schlägt, um in die Luft zu fliegen. Und anstelle eines eingebauten Akkus verwendet es einen Radiofrequenzempfänger, der es ermöglicht, eine spezifische Leistung von 4900 W / kg zu erreichen.
Takashi Ozaki, eines der Mitglieder des Entwicklungsteams, stellte fest, dass Batterien der wichtigste limitierende Faktor für kleine Drohnen werden. Daher wurde beschlossen, zu testen, wie effektiv eine kontaktlose Stromquelle für ein Flugzeug wäre. Grundsätzlich besteht der Mechanismus aus zwei Elementen: einer 5 GHz Dipolantenne und einem piezoelektrischen Aktor. Das entscheidende Merkmal der Drohne ist die Konfiguration des Antriebs und der darauf installierten Flügel – mit deren Hilfe eine hohe Leistungsdichte, vergleichbar mit echten Insekten, erreicht werden konnte.
Der wichtigste Vorteil des Projekts ist auch das Wärmeabfuhrschema - die der Heizung ausgesetzten Elemente befinden sich in einem maximalen Abstand voneinander, wodurch unnötige Leistungsverluste vermieden werden. Gleichzeitig stellen die Entwickler klar, dass die spezifische Leistung dieser Stufe für ähnliche Systeme mit herkömmlichen Lithium-Polymer-Akkus unzugänglich ist. Die Drohne benötigt nur 1 W Leistung, die von einer Funkwelle aus einiger Entfernung ausgestrahlt wird.
Das Flugzeug wiegt nur 1,8 Gramm und ist damit 25-mal leichter als vergleichbare Mechanismen, die mit Funkwellen betrieben werden. In weiteren Entwicklungsstadien planen die Autoren des Projekts, den Flug des Mechanismus steuerbar zu machen – die Drohne wird in der Luft schweben und einer freien Flugbahn folgen können. Und dies sei möglich, sagen die Ingenieure, da dies bereits mit einer kabelgebundenen Verbindung geschehen sei.
2021-12-16 18:26:51
Autor: Vitalii Babkin