Das japanische Unternehmen Toshiba wird seit 2015 von Skandalen und Rückschlägen im Finanzsektor geplagt, und ausländische Investoren, die vor rund vier Jahren einen ordentlichen Anteil dazugewonnen haben, konnten bislang auf wichtige strukturelle Veränderungen drängen - bis März 2024 sollen die Das 146-jährige Unternehmen wird in drei Teile mit unterschiedlicher Geschäftsspezialisierung aufgeteilt.
Da Toshiba nun sieben strukturelle Divisionen umfasst und nach den Umwandlungen von einem Unternehmen drei werden sollen, müssen die Geschäftsbereiche nicht auf die naheliegendste Weise gruppiert werden. So werden beispielsweise weiterhin Energie- und Infrastrukturprojekte unter der Federführung eines der etablierten Unternehmen durchgeführt, die sich auch mit Quantencomputing, industrieller Automatisierung und zukunftsträchtigen Technologien wie dem Internet der Dinge beschäftigen werden. Dazu gehören auch wiederaufladbare Batterien, was angesichts der Präsenz von Energieanlagen im Portfolio von Toshiba durchaus logisch ist.
Das zweite Unternehmen, das in seiner jetzigen Form aus der Toshiba Corporation hervorgegangen ist, wird sich neben Festkörperspeichern auf die Produktion von elektronischen Geräten und Komponenten konzentrieren. Festplatten, Leistungselektronik sowie technologische Ausrüstung für die Halbleiterverarbeitung - diese Spezialgebiete dieses Unternehmens werden begrenzt sein.
Schließlich wird unter der Schirmherrschaft des verbleibenden Teils von Toshiba ein Teil der Vermögenswerte von Kioxia konzentriert, an deren Kapital die erstere nun 40,6% der Anteile hält, sowie die Produktion von kommerzieller Ausrüstung und der Erhalt von Lizenzgebühren für die Verwendung von Toshiba-Technologien und -Marken. Das Management des Konzerns hofft, dass diese Transformationen sowohl die Entwicklung bestimmter Geschäftsarten beschleunigen als auch mehr Investitionen von Drittanbietern anziehen. Natürlich durften die Aktivisten die Ausgabe des Programms zur Rückgabe von Mitteln an die Aktionäre nicht verpassen - nur in den nächsten zwei Jahren werden 875 Millionen US-Dollar für diesen Bedarf bereitgestellt.Ein Teil der Mittel wird durch den Verkauf einer bestimmten Anzahl von Kioxia-Aktien im Besitz von Toshiba.
2021-11-12 14:54:38
Autor: Vitalii Babkin