Eine von VTsIOM durchgeführte Studie zeigte, dass die Russen die Metaversen nur sehr wenig kennen: Nur 10 % der Befragten haben diesen Begriff gehört, und 67 % haben während der Umfrage zum ersten Mal davon gehört. Gleichzeitig ist die Zahl der Gegner virtueller Räume groß – mehr als ein Drittel hält sie für schädlich für die Nutzer.
Laut RBC wurde die Studie von VTsIOM-Sputnik mit einer Befragungsmethode in einem Telefoninterview durchgeführt, die Abdeckung betrug 1.600 erwachsene Einwohner. Während der Umfrage stellte sich heraus, dass Russen in den Altersgruppen der 18- bis 24-Jährigen und der 25- bis 34-Jährigen erwartungsgemäß am besten über die Metaversen Bescheid wussten. Nur 5 % der Umfrageteilnehmer über 60 kennen das neue Konzept. Darüber hinaus ergab die Studie, dass Männer sich der neuen Realität mehr als doppelt so bewusst sind wie Frauen.
Gleichzeitig wurde festgestellt, dass nur 9 % der Befragten Metaversen für überwiegend nützlich halten; 18 % - dass sie weder schaden noch nützen; 19 % - sowohl Nutzen als auch Schaden; 37 % - mehr schaden als nützen. 69 % der Befragten gaben an, kein Interesse daran zu haben, die Metaversen als ihren digitalen Avatar zu besuchen, 27 % hingegen würden gerne ein solches Erlebnis haben.
Das größte Interesse am Besuch neuer digitaler Welten zeigten die 18- bis 24-Jährigen (56 %). Gleichzeitig zeigten von der Gesamtzahl der Befragten diejenigen, die verstehen, wovon sie sprechen, das größte Interesse – unter ihnen werden 39 % der Interessenten jeden Alters eingestellt. Bei denjenigen, die den Begriff nicht verstehen oder noch nie gehört haben, ist dieser Anteil deutlich geringer – 29 bzw. 24 %.
Diejenigen, die von den Gefahren der Metaversen überzeugt sind, sehen die wichtigsten negativen Faktoren in Realitätsflucht (37 %), fehlender Live-Kommunikation (11 %), Herabwürdigung (9 %) und Betrugsgefahr (6 %).
2022-02-16 12:12:55
Autor: Vitalii Babkin