Es wurde bekannt, dass Großbritannien in diesem Sommer zum ersten Mal in der Geschichte plant, Satelliten von seinem Territorium aus zu starten.
Nach vorliegenden Daten ist geplant, zwei Mikrosatelliten ins All zu schicken, die mittels Funksignalen und Bildsensoren verschiedene Objekte überwachen sollen. Beide Geräte wurden vom Airbus Defence and Space-Konsortium entwickelt, und das britische Unternehmen In-Space Mission Ltd war an ihrer Herstellung im Rahmen der Zusammenarbeit des britischen Verteidigungsministeriums mit internationalen Partnern wie dem US National Office of Military Space Intelligence beteiligt.
Bekannt ist auch, dass der Start von Satelliten im Rahmen der Mission Prometheus-2 vom Flughafen Newquay im Südwesten Englands aus erfolgen soll. Zu diesem Zweck wird die LauncherOne-Trägerrakete von Virgin Orbit verwendet, um Satelliten in die erdnahe Umlaufbahn zu bringen. Die Rakete selbst wird von einem modifizierten Flugzeug vom Typ Boring 747 gestartet.
„Weltraumtechnologien sind entscheidend für die Entwicklung von Verteidigungsmaßnahmen, und der Start von Prometheus-2 stellt den nächsten Schritt auf dem Weg zu unserem eigenen Weltraumprogramm dar“, sagte der stellvertretende britische Verteidigungsminister Jeremy Quinn. Ian Ennett, stellvertretender Leiter der britischen Weltraumbehörde, fügte hinzu, dass die bevorstehende Mission „die Macht des Landes bei der Schaffung von Satelliten zeigt“.
2022-05-11 05:44:34
Autor: Vitalii Babkin