Im Vergleich zu herkömmlichen ICE-Fahrzeugen haben Elektrofahrzeuge zwei wesentliche Nachteile: eine begrenzte Leistungsreserve und eine lange Ladezeit. Da liegt es nahe, dass der Hochgeschwindigkeits-Automobilhersteller Porsche in einen neuartigen Batterietyp investiert, der den Ladevorgang beschleunigt und die Dichte der Ladungsspeicherung erhöht.
Laut Reuters wird die Marke Porsche einen achtstelligen Euro in ein Joint Venture mit dem deutschen Unternehmen Customcells investieren, damit der Standort Tübingen hochdichte Lithiumbatterien produzieren kann. Unter sonst gleichen Bedingungen können diese Batterien leichter sein oder die Reichweite bei gleichzeitig steigendem Gewicht erhöhen, ganz im Sinne von Porsches Interesse an der Weiterentwicklung seiner EV-Palette. Die Verkürzung der Ladezeit der Batterien wird auch von den Besitzern der Elektrofahrzeuge der Marke geschätzt.
Bisher müssen wir zugeben, dass solche Batterien nicht in die Massenmodelle von Elektrofahrzeugen aufgenommen werden, da die Kapazitäten des Joint Ventures in Tübingen es ermöglichen, jährlich Batterien für etwa tausend Elektrofahrzeuge zu produzieren. Der Mutterkonzern Volkswagen will mit Partnern bis zu sechs Fabriken für Traktionsbatterien in Europa bauen. Offensichtlich ist die Partnerschaft zwischen Porsche und Customcells eng fokussiert, ganz im Sinne der Premiummarken des Konzerns.
2021-06-21 11:19:33
Autor: Vitalii Babkin