Bereits 2025 starten BMW und Toyota mit dem Verkauf gemeinsam entwickelter Wasserstoff-Brennstoffzellen-Modelle. Das sagte der Leiter der Verkaufsabteilung des bayerischen Autogiganten Peter Nota in einem Interview mit Nikkei.
Wasserstoffbetriebene Transporttechnologie ist besonders relevant für große SUVs, sagte Nota, da BMW bereits das iX5 Hydrogen-Konzept in seinem Arsenal hat, das noch in diesem Jahr in Kleinserie produziert wird. BMW und Toyota haben bereits 2013 eine Allianz zur Entwicklung umweltfreundlicher Fahrzeuge gegründet und geplant, bis mindestens 2020 an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten.
Heute sind Elektroautos die beliebteste Alternative zu klassischen Autos mit Verbrennungsmotor, aber Nota hat einige starke Argumente für Autos mit Wasserstoffantrieb vorgebracht. Am wichtigsten ist natürlich das Aufladen, das bei Elektrofahrzeugen recht lange dauern kann, während das Auftanken nur wenige Minuten dauert. Zudem wolle BMW nicht nur in eine Technologie investieren, fügte der Top-Manager hinzu, und die derzeitige Verknappung von Komponenten betreffe das Segment des Wasserstofftransports deutlich weniger als Elektrofahrzeuge.
Allerdings wird sich die Entwicklung von Elektrofahrzeugen in Bayern beschleunigen. Sie haben bereits heute einen bedeutenden Anteil am BMW-Absatz gewonnen und werden die 50-Prozent-Marke „ein oder zwei Jahre vor dem Stichtag 2030“ erreichen. Und davon werden auch andere Marken des Konzerns betroffen sein – darunter Mini und Rolls-Royce.
2022-08-13 14:36:15
Autor: Vitalii Babkin