Führungskräfte der Autohersteller haben bestätigt, dass der Konzern 15 bis 20 % seiner Händler auf dem Inlandsmarkt und weltweit um etwa 10 % kürzen wird. Dies ist Teil eines Plans, bis 2025 25 % des Online-Umsatzes und bis 2025 80 % des Umsatzes in Europa durch Direktvertrieb oder das „Agent“-Modell zu erzielen.
„Wir wollen näher am Kunden sein und dadurch die Preisgestaltung besser kontrollieren. Deshalb lösen wir uns von unserer bisherigen Rolle als Händler“, sagte Mercedes-Finanzvorstand Harald Wilhelm kürzlich.
Mercedes-Benz betreibt derzeit weltweit rund 6.500 Vertriebs- und Servicestützpunkte für Mercedes und Smart, davon rund 1.000 in Deutschland. Bettina Fetzer, Vizepräsidentin für Kommunikation und Marketing, sagte, dass die Reduzierung der Präsenz in Deutschland bis 2028 und die weltweite bis 2025 erfolgen werde. Der Konzern wird sich von großen Showrooms entfernen, insbesondere beim Übergang zum Direktvertrieb. All diese Bemühungen verschaffen dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil. Im Rahmen der Umstellung auf den Direktvertrieb werden verschiedene Marken des Unternehmens spezielle Verkaufsstellen haben. Zum Beispiel Maybach und AMG-Fachgeschäfte werden erscheinen Mercedes hat sein Händlerkonzept bereits grundlegend geändert und 2021 25 seiner Händlerbetriebe in der Europäischen Union implementiert.
Beim Mercedes-Benz Agenturmodell werden die Automobilhersteller direkt mit den Kunden abgerechnet. Händler werden damit beauftragt, Autos zu liefern und eine Provision für jedes verkaufte Modell zu verdienen. Sie können auch durch After-Sales-Service Geld verdienen.
2022-05-25 15:40:57
Autor: Vitalii Babkin