Die Open-Source-Grafikbibliothek Mesa, die die OpenGL- und Vulkan-APIs für Linux implementiert, hat ein Update erhalten, das Raytracing-Unterstützung für AMD-GPUs ohne Hardware-Raytracing-Beschleuniger bietet.
Die vorgeschlagene Technologie wird über die Vulkan-API in Software implementiert und verwendet gewöhnliche Shader, um Spuren anstelle von spezialisierten Hardware-RT-Beschleunigern zu verarbeiten. Damit ist es möglich, Raytracing auf den AMD Navi-, Vega- und Polaris-GPUs der ersten Generation zu verwenden. Natürlich ist die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Traces bei diesem Ansatz geringer als bei der Verarbeitung mit spezialisierten Hardwareeinheiten.
Entwickler Joshua Ashton hat die erfolgreiche Implementierung der Raytracing-Unterstützung für ältere AMD-GPUs bestätigt. „Dieses Update beinhaltet Unterstützung für Raytracing für ältere Generationen von AMD-Grafikkarten (Navi, Vega, Polaris usw.). Dies geschieht mit der BHV-Softwaremethode, die AMD-Anweisungen emuliert. Jetzt hat Raytracing den Kompatibilitätstest bestanden, genau wie bei RDNA 2-Karten “ – zitiert die Quelle von Ashtons Worten.
Den vorliegenden Daten zufolge haben Nutzer die Neuerung bereits getestet und konnten sogar Quake II RTX Edition ausführen, mussten dafür aber das Spiel aus dem Quellcode neu kompilieren, da die Version von Steam nicht richtig funktioniert. Kürzlich wurde bekannt, dass Ubisoft in Far Cry 6 „hybrides Raytracing“ integriert hat. Das bedeutet, dass der Algorithmus Shader und Raytracing-Kernel verwendet, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
2021-09-24 02:16:52
Autor: Vitalii Babkin