Die US-amerikanische National Aeronautics and Space Administration (NASA) plant, bis 2024 Astronauten zum Mond zurückzubringen. Um dieses Ziel zu erreichen, beschloss die Leitung des Departements eine Reorganisation, in deren Rahmen eine Struktureinheit in zwei Direktionen aufgeteilt wird. So wird eine der neuen Abteilungen an der erdnahen Forschung arbeiten und die zweite an der Erforschung des Weltraums jenseits der Erdumlaufbahn.
Die Neuordnung des bemannten Flugprogramms in dieser Woche kündigte NASA-Chef Bill Nelson an. Was die neuen Abteilungen betrifft, so wird eine von ihnen die Direktion für Weltraumoperationen heißen. Sie wird von der derzeitigen Leiterin der bemannten Flüge, Katie Luders, geleitet. Die Arbeit der Direktion wird mit der Durchführung verschiedener Programme und bemannter Missionen im niedrigen Erdorbit, der Kommerzialisierung von Weltraumaktivitäten mit der Internationalen Raumstation sowie verschiedenen Missionen auf dem Mond und in der Nähe des Satelliten verbunden sein.
Der NASA-Veteran Jim Free, der seine Karriere 1990 bei der Raumfahrtbehörde begann, wird die zweite Einheit, "Research Systems Engineering", leiten. Diese Einheit wird die Durchführung von Programmen im Zusammenhang mit der Mondmission Artemis sowie die Durchführung von Missionen im Zusammenhang mit Flügen außerhalb der Erdumlaufbahn, einschließlich zum Mars, überwachen.
„Diese Reorganisation wird der NASA und den USA zum Erfolg verhelfen, da wir weiter als je zuvor in den Weltraum vorstoßen wollen und gleichzeitig die weitere Kommerzialisierung des Weltraums und der Erforschung auf der ISS unterstützen. Es wird es den Vereinigten Staaten auch ermöglichen, in den kommenden Jahrzehnten die Führung im Weltraum zu behaupten“, sagt Bill Nelson.
2021-09-22 03:52:14
Autor: Vitalii Babkin