Die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA hat einen Bericht erstellt, der Pläne für die Internationale Raumstation für die nächsten 10 Jahre aufzeigt. Insbesondere heißt es in dem Bericht, dass die ISS bis 2030 in Betrieb sein wird. Dann wird es im Südpazifik überflutet.
In dem Dokument heißt es, dass die NASA, die Canadian Space Agency (CSA), die European Space Agency (ESA) und die Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) eine Analyse der Möglichkeit der Nutzung der Internationalen Raumstation bis 2028 durchgeführt haben. Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos will ihren Teil der Station bis 2024 nutzen. Dem Bericht zufolge prüft die russische Seite jedoch derzeit auch die Möglichkeit, die Nutzung der ISS bis 2030 zu verlängern.
Laut einem NASA-Bericht soll die ISS-Landeoperation aus der niedrigen Erdumlaufbahn am 31. Januar 2031 beginnen. Das Deorbiting der Station soll durch die Antriebssysteme der ISS selbst sowie durch die Motoren der daran angeschlossenen Schiffe erfolgen. Die NASA hat berechnet, dass dazu drei russische Progress-Raumlastwagen erforderlich wären. Zusätzlich können sie die Kräfte des Raumschiffs Northrop Grumman Cygnus nutzen.
Nachdem die ISS deorbitiert wurde, sollten ihre Trümmer in die unbewohnte Zone des Südpazifiks in der Nähe von Point Nemo fallen. Es ist der am weitesten von jeder Landmasse der Erde entfernte Punkt und wird als "Raumschifffriedhof" bezeichnet.
2022-02-02 04:51:26
Autor: Vitalii Babkin