Madonna, die sich kürzlich angeblich von ihrem jungen Freund getrennt hatte, wandte sich mit der Bitte um ein Treffen an den Papst. Der Popstar, der dafür bekannt ist, die Attribute der katholischen Kirche in ihrer Arbeit zu fetischisieren, bat darum, die Einstellung zu ihrem „blasphemischen“ Verhalten zu überdenken, und sagte, dass sie gerne eine zweite Chance bekommen und alles in Ordnung bringen würde.
Ich bin ein guter Katholik. Ich schwöre! Seit meiner letzten Beichte sind mehrere Jahrzehnte vergangen. Ist es möglich, sich einmal zu treffen, um wichtige Dinge zu besprechen? Ich wurde dreimal exkommuniziert. Es scheint nicht fair zu sein
Madonna twitterte* und fügte hinzu, dass sie jetzt nicht einmal mehr fluche.
Der Vatikan hat die Madonna tatsächlich mehr als einmal verurteilt. 1989 wurde als erstes das Video Like a Prayer verbreitet, in dem Bilder von brennenden Kreuzen aufblitzten und der Sänger einen schwarzen Jesus verführte, das Video wurde in Italien im Staatsfernsehen verboten, vom Vatikan verurteilt. Madonna wurde nach ihrem skandalösen Auftritt in Rom 2006, bei dem sie mit einem Dornenkranz auf der Bühne „gekreuzigt“ wurde, von der katholischen Kirche scharf kritisiert. Dann sagte Kardinal Ersilio Tonini im Namen von Papst Benedikt XVI., die „Queen of Pop“ sei „zu weit“ gegangen und nannte die Aufführung „blasphemisch“.
Sich bei einem Konzert in der Stadt der Päpste und Märtyrer zu kreuzigen, ist ein Akt offener Feindseligkeit. Das ist nichts als ein Skandal und eine Provokation. Die Zeit wird kommen, in der diese Frau verstehen wird, dass Christus am Kreuz und für sie gestorben ist, dass er sein Blut für sie vergossen hat. Sie tut mir Leid,
sagte der Kardinal.
Aber Madonna war es damals nicht besonders peinlich. Bereits 2008 wagte sie erneut eine Provokation und widmete beim nächsten Konzert in Rom das Lied „Like a Virgin“ („Wie eine Jungfrau“) Benedikt XVI.
Ich widme dieses Lied dem Papst, weil ich ein Kind Gottes bin und du es auch bist.
Madonna sprach vor dem 60.000sten Publikum im Stadion.
Der derzeitige Papst Franziskus hat noch nicht auf Madonnas Vorschlag für ein Treffen reagiert.
2022-05-07 08:48:09
Autor: Vitalii Babkin