Die InSight-Mission ist seit geraumer Zeit auf der Oberfläche des Roten Planeten im Einsatz, und erst jetzt ist es der Sonde gelungen, seismische Aktivitäten aufzuzeichnen. Wie die NASA berichtet, zeichnete das Gerät auf dem Mars Erschütterungen mit einer Stärke von mehr als 4 Punkten auf. In einer der Serien dauerte das Zittern mehr als 90 Minuten.
Neben der Tatsache, dass die Serie von Beben rekordverdächtig war, wurde sie von Rekordenergieindikatoren begleitet. NASA-Experten drückten ihre Bewunderung für dieses Ereignis aus, da es ihnen ermöglichte, neue Daten über die Prozesse im Kern des Planeten zu erhalten. Die am vergangenen Samstag aufgetretenen Beben hatten eine Stärke von 4,2.
Wissenschaftler haben dieses Ereignis erwartet, seit die InSight-Sonde am 26. November 2018 erfolgreich auf der Marsoberfläche gelandet ist. Im vergangenen Monat zeichnete das Gerät auch erhebliche seismische Aktivitäten auf – am 25. August wurde eine Reihe von Beben mit einer Stärke von 4,2 und 4,1 aufgezeichnet. Zuvor wurde 2019 der größte der Indikatoren übermittelt – damals waren es 3,7 Punkte.
Eine starke seismische Aktivität ist wichtig, weil Sie mehr über den Planeten erfahren können - über seine Zusammensetzung unter der Oberfläche. Seit der Landung der Raumsonde InSight auf dem Mars wurden mehr als 700 Schockserien aufgezeichnet.
Nach den Ergebnissen der Studie ist die Kruste des Mars nicht so dick wie bisher angenommen. Darüber hinaus ähnelt es laut Wissenschaftlern eher der Kruste des Mondes als der Erde. Es wird angenommen, dass diese Ähnlichkeit darauf zurückzuführen ist, dass der Rote Planet Asteroideneinschlägen stärker ausgesetzt war. Die seismische Aktivität des Mars hat noch ein weiteres bemerkenswertes Merkmal: Die Serie von Marsbeben dauert länger als die irdischen und dauert normalerweise 10 bis 40 Minuten.
2021-09-26 13:07:47
Autor: Vitalii Babkin