Der WhatsApp-Messenger von Facebook ist aufgrund von Änderungen seiner Datenschutzrichtlinie mit einer Flut von Beschwerden der Europäischen Verbraucherorganisation und mehrerer anderer Organisationen konfrontiert. Dieselben Änderungen veranlassten viele Messenger-Benutzer, zu Telegram oder Signal zu wechseln.
Denken Sie daran, dass WhatsApp im Januar eine neue Datenschutzrichtlinie eingeführt hat, nach der der Dienst Benutzerdaten mit Facebook und einigen anderen Unternehmen des Social-Media-Riesen teilen kann. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass die Änderungen keine Auswirkungen auf private Gespräche haben, sondern den Verbrauchern nur helfen, besser mit Unternehmen zu interagieren.
Die Europäische Verbraucherorganisation und acht ihrer regionalen Mitglieder kritisierten die Neuerungen und reichten Beschwerden bei der Europäischen Kommission und einer Reihe von Verbraucherschutzbehörden ein. Sie sagten, WhatsApp zwinge die Nutzer zu Unrecht, die neue Richtlinie zu übernehmen. Sie geben an, dass WhatsApp die Art der Änderungen nicht im Klartext erklären konnte. Diese Mehrdeutigkeit stelle einen Verstoß gegen das EU-Verbraucherschutzrecht dar.
Vertreter von WhatsApp erklärten in Bezug auf die im Messenger eingereichten Beschwerden erneut, dass sie die Möglichkeiten des Dienstes zum Datenaustausch mit Facebook nicht erweitern und die Vertraulichkeit der Kommunikation nicht beeinträchtigen werden.
2021-07-13 03:56:12
Autor: Vitalii Babkin