Der durchschnittliche Mensch ist von immer mehr kleinen Elektronikgeräten umgeben, deren Aufladung Zeit und Aufmerksamkeit erfordert. Einige dieser Probleme können beseitigt werden, indem Energie aus der Umgebungsbeleuchtung gewonnen wird, und da der Anteil der städtischen Bevölkerung sprunghaft anwächst, beginnt die Innenbeleuchtung als Quelle erneuerbarer Energie ernsthafte Entwickler und Wissenschaftler anzuziehen.
Heute berichteten Vertreter des US-amerikanischen National Institute of Standards and Technology (NIST) auf der virtuellen Konferenz AIP Publishing Horizons zum Thema "Energiespeicherung und -umwandlung" über Experimente mit Photovoltaik-Sensoren unter LED-Lichtbedingungen in Innenräumen. Das Experiment bewertete die Effizienz von Sensoren aus Gallium-Indium-Phosphid (GaInP), Galliumarsenid (GaAs) und herkömmlichem Silizium (Si). Als Lichtquelle diente in allen Fällen eine weiße LED mit einer Farbtemperatur von 3000 K und einer Helligkeit von 1000 Lux.
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Indium-Galliumphosphid am effizientesten bei der Stromerzeugung war. An zweiter Stelle stand Galliumarsenid, und gewöhnliches Silizium erwies sich als das Schlimmste. Gleichzeitig warnen die Forscher, dass die Lichtquellen unter realen Raumlichtbedingungen unterschiedlich sein können, von Glühbirnen über Leuchtstofflampen bis hin zu LEDs mit einer ganzen Reihe von emittierenden Spektralmaxima, so dass es unmöglich ist, den unbestreitbaren Vorteil bestimmter Materialien zu behaupten.
In den neuen Experimenten werden die Wissenschaftler die Innenbeleuchtung aus mehreren Quellen reproduzieren, einschließlich der Simulation unregelmäßiger Beleuchtungsereignisse. In einer Reihe von Experimenten wollen die Forscher die optimale Kombination von Photosensormaterialien finden, um ausreichend Energie aus der Raumbeleuchtung zu gewinnen.
2021-08-05 16:19:12
Autor: Vitalii Babkin