Ewige Chemikalien oder Per- und Polyfluoralkylsubstanzen bedrohen nicht nur die Menschheit, sondern auch die Tierwelt. Experten sind sehr besorgt darüber, dass diese Substanzen begonnen haben, in Lebensmittel einzudringen. Chemikalien dieser Art können nicht wie viele andere in der Umwelt abbauen. Neueste Forschungen von Experten haben gezeigt, dass durch das schnelle Abschmelzen der Gletscher eine riesige Menge dieser Stoffe austritt und sich rasant auf der ganzen Welt ausbreitet.
Dies wird von Science Alert gemeldet.
In der Arktis siedeln sich ständig Chemikalien an. Menschen nutzen sie in den unterschiedlichsten Prozessen und zur Herstellung verschiedenster Produkte. Deshalb verweilen sie nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre einige Zeit im arktischen Eis.
Wissenschaftler aus Großbritannien führten eine Studie durch und fanden heraus, dass die Konzentration von PFAS im Eis vom Salzgehalt des Wassers abhängt. Dies deutet darauf hin, dass sich je mehr Salz im Meerwasser befindet, desto mehr dauerhafte Chemikalien werden sich darin absetzen. Das Hauptproblem in diesem Fall ist, dass es aufgrund der Erwärmung des Planeten und regelmäßiger Gefrier- und Schmelzzyklen auf der ganzen Welt Zentren gibt, in denen das Wasser zu salzig ist. Sie enthalten eine unglaublich hohe Konzentration an zeitlosen Chemikalien. So gibt es einige Schadstoffpools, die bei Verzehr durch Mensch oder Tier Probleme mit der Leber bis hin zur vollständigen Entwicklung des Fötus hervorrufen können.
Oberflächengewässer in der Nähe arktischer Gletscher enthalten doppelt so viele permanente Chemikalien wie andere erforschte Regionen der Erde. Das bedeutet, je schneller die Gletscher schmelzen, desto schneller breitet sich die für alle Lebewesen gefährliche Materie über die Erde aus.
2021-08-01 17:42:27
Autor: Vitalii Babkin