Laut Online-Quellen entwickelt Zoom, ein Videokonferenzunternehmen, einen eigenen E-Mail-Client und Kalender. Es wird davon ausgegangen, dass die Einführung dieser Dienste dazu beitragen wird, die Plattform des Unternehmens zu einem vollwertigen Konkurrenten von Google Workspace und Microsoft Office zu machen.
Der Wunsch von Zoom, neue Dienste zu entwickeln, ist verständlich, da sich das Wachstum der Videokonferenzplattform seit der Lockerung der restriktiven Maßnahmen durch die Coronavirus-Pandemie verlangsamt hat. Kalender und E-Mail werden häufig als Planungstools verwendet, sodass native Dienste Zoom dabei helfen werden, sich tiefer in Unternehmen zu integrieren, die bereits eine Videokonferenzplattform verwenden.
Auf der anderen Seite versuchen Google und Microsoft, Zoom in diesem Segment unter Druck zu setzen, sodass große Anstrengungen unternommen werden müssen, um vollständig wettbewerbsfähig zu sein. Sogar Google mit seiner Suite äußerst beliebter kostenloser Tools wie Gmail und Google Docs brauchte Jahre, um Microsoft Marktanteile abzuringen. Nur wenige Unternehmen können es sich leisten, in diesem Segment mitzukämpfen, geschweige denn echte Marktanteile zu gewinnen.
Zoom-Beamte haben sich bisher mit Kommentaren zum Start der genannten Dienste zurückgehalten. Laut der Quelle könnten sie der Öffentlichkeit auf der bevorstehenden Zoomtopia-Konferenz präsentiert werden, die im November dieses Jahres stattfinden wird.
2022-09-14 19:11:49
Autor: Vitalii Babkin