Das deutsche Startup Vibrosonic hat eine neue Art von Hörkompensationsvorrichtung vorgestellt, die als „auditive Kontaktlinse“ bezeichnet wird. Dies liegt an seiner Besonderheit - der sendende Teil des Geräts steht in direktem Kontakt mit dem Trommelfell. Es basiert auf der Entwicklung von Wissenschaftlern der Universität Tübingen und des Instituts für Arbeitswirtschaft und Automatisierung. Fraunhofer (Deutschland).
Ein klassisches Hörgerät verstärkt und überträgt Schall in den Gehörgang, sodass die Schwingungen eine weitere Strecke durch den Gehörgang zurücklegen müssen. Es ist mit Luft gefüllt, die nicht sehr gut vibriert, also gingen die Ingenieure noch weiter und platzierten den gesamten Vibrationsmechanismus in der Ohrhöhle. Direkt vor dem Trommelfell sitzt ein winziger piezoelektrischer Lautsprecher.
Eine solche spezielle Anordnung erfordert die individuelle Herstellung jeder Hörlinse für eine bestimmte Person, aber ihre Konstruktion ist nicht komplizierter. In der aktuellen Version kommt ein externes Modul mit Ohrhalterung und Batteriefach zum Einsatz, das künftig durch eine Miniaturversion ersetzt werden soll, die vollständig ins Ohr passt. In diesem Fall ist kein chirurgischer Eingriff erforderlich und die Kosten für das Gerät werden den Preis herkömmlicher Hörverstärker nicht überschreiten.
2021-07-11 18:11:55
Autor: Vitalii Babkin