Vertreter der Rettungsdienste der USA und Kanadas kündigten eine große Anzahl falscher Anrufe von Apple-Geräten an. Das berichtet Appleinsider.
Medienjournalisten machten auf die Berichte nordamerikanischer Retter aufmerksam. Notfallhelfer sagen, sie seien frustriert von Apples neuer Crash-Erkennungsfunktion, die zu einer Zunahme von Fehlalarmen geführt habe. Experten zufolge kommt es in touristischen Regionen - beispielsweise in Skigebieten - häufiger zu Fehlaktivierungen der neuen iPhone-Option.
Nach ihren Angaben reagiert das Gerät des Nutzers auf die Bewegungen von Extremsportlern – auf Skiern und mit Hilfe anderer Geräte – und stellt fälschlicherweise fest, dass der Besitzer des Gadgets einen Unfall hatte. Laut Rettern wird die Zahl der Fehlanrufe in Dutzende gezählt.
Gleichzeitig sind Retter verpflichtet, auf jedes Alarmsignal zu reagieren. Diese Anrufe erfordern eine enorme Menge an Ressourcen, von Disponenten über Stellvertreter bis hin zu Skipatrouillen, sagte Trina Dummer, eine Sprecherin des Summit County Emergency Services Center. Beamte des Rettungsdienstes von British Columbia schätzen, dass die Reaktion auf einen falschen Anruf die Organisation bis zu 10.000 US-Dollar kosten kann.
2022-12-27 20:25:26
Autor: Vitalii Babkin
Quell-URL