Bob Alvarez aus Somerville (USA) fand Bücher, die seine verstorbene Tante Anfang des letzten Jahrhunderts aus der Bibliothek mitnahm. Er nahm die Bücher sofort und gerade noch rechtzeitig zurück. Vor einiger Zeit wurden alle Bußgelder für die spätere Rückgabe von Büchern gestrichen, sodass der Mann keine Strafe zahlen musste.
Von The Boston Globe berichtet.
Helen Godimis starb 1937 an den Folgen der Grippe. Sie hatte keine Zeit, die früher mitgenommenen Bücher in die Bibliothek zurückzubringen, und so wurden sie fast 100 Jahre lang auf dem Dachboden aufbewahrt. 2010 wurde Helens Haus verkauft und die Bücher gingen an ihren Neffen Bob Alvarez.
Und erst im Sommer 2021 beschloss der Mann, sich die ihm zur Verfügung gestellten Dinge genauer anzuschauen. Er stellte fest, dass die Bücher, die sich in der Truhe befanden, tatsächlich aus der Bibliothek stammen. Bob rief in der Bibliothek an und fragte, ob er die Bücher zurückgeben könne. Zuerst glaubten sie ihm nicht, denn so lange hatte noch niemand Bücher aufgeschoben.
Insgesamt gab es 39 Bücher. 10 davon gehörten der Bibliothek. Höchstwahrscheinlich hat Helen sie während ihrer Schulzeit mitgenommen. Früher gab es eine ordentliche Strafe für verspätete Zahlung. Jeden Tag tropften 5 Cent. Als der Betrag 10 US-Dollar erreichte, konnte die Person überhaupt keine Bücher aus der Bibliothek ausleihen. Zählt man Bobs verspätete Zahlung mit, hätte er 1.500 Dollar zahlen müssen. Da aber am 1. Juli bekannt wurde, dass die Bußgelder aufgehoben wurden, muss der Mann keine Bußgelder zahlen.
2021-08-01 17:01:54
Autor: Vitalii Babkin