Ein Franzose hat versehentlich den Internetzugang für alle Einwohner der Gemeinde Messanges (Departement Landes) gesperrt, als er versuchte, den Internetzugang seiner Kinder einzuschränken. Das teilte die Nationale Agentur für Funkfrequenzen mit. Der Grund waren die erworbenen "Störsender" des im Land verbotenen Signals.
Ein Bewohner der Stadt war der Ansicht, dass seine Kinder während der Pandemie vom Internet und von sozialen Netzwerken abhängig wurden. Er fand eine Lösung für das Problem in einem der Internetforen, wo ihm empfohlen wurde, "Störsender" für die Kommunikation zu kaufen. Der Mann kaufte sie und fing an, sie jede Nacht einzuschalten - von 00:00 bis 03:00 Uhr. In der Folge schränkten die gekauften Signalunterdrücker nicht nur den Betrieb des Internets ein, sondern sorgten auch für Ausfälle im Mobilfunk. Der Effekt erwies sich als so massiv, dass er die Kommunikation in einem Nachbardorf unterbrach. Die Behörden untersuchten das Gerät und beschlagnahmten es.
In Frankreich ist die Verwendung von Kommunikationsstörsendern verboten. Nun droht dem Mann eine Geldstrafe von bis zu 30.000 Euro oder eine Haftstrafe von bis zu 6 Monaten. Der Fall wird vom Gericht geprüft. Die Agentur hat bereits einen Verstoßbericht erstellt und 450 Euro Vergütung für Restaurierungsarbeiten kassiert.
2022-02-18 15:29:28
Autor: Vitalii Babkin