Vor einigen Tagen hat Microsoft mit dem Rollout des kumulativen Mai-Updates begonnen, das nun für alle unterstützten Versionen des Windows-Betriebssystems verfügbar ist. Es stellte sich heraus, dass dieses Update nicht nur Fehlerbehebungen mit sich bringt, sondern auch Probleme, die sich in der Unterbrechung der Funktion einiger Plattformdienste äußern. Der Softwareriese hat das Problem erkannt und wird wahrscheinlich bald einen Patch veröffentlichen, um die Fehler zu beheben.
Laut vorliegenden Daten handelt es sich um die Pakete KB5013943 für Windows 11 (Build 22000.675) und KB5013942 für Windows 10 (Builds 19043.1706, 19042.1706 und 19041.1706). Die Installation des kumulativen Updates kann bei einer Reihe von Diensten, einschließlich Network Policy Server, Routing and Remote Access Service, Extensible Authentication Protocol und Protected Extensible Authentication Protocol, zu Client- und Server-Betriebssystem-Authentifizierungsfehlern führen. Laut der Quelle hängt das Problem damit zusammen, wie der Domänencontroller die Zuordnung von Zertifikaten zu Benutzermaschinenkonten handhabt. Das Problem betrifft nicht domänengesteuerte Client- und Server-Betriebssystemversionen.
Microsoft arbeitet derzeit an einem Patch, der die genannten Bugs beheben soll. Wann genau es für Benutzer verfügbar sein wird, ist noch unbekannt. Benutzern, die nach der Installation des kumulativen Updates auf Probleme stoßen, wird empfohlen, Zertifikate manuell Konten in Active Directory zuzuordnen.
2022-05-15 06:17:30
Autor: Vitalii Babkin