Mittlerweile gibt es weltweit vier große Coronavirus-Mutationen, von denen sich jede auf ihre Weise von der ursprünglichen Variante in China unterscheidet.
Dies sind britische, südafrikanische, brasilianische und indische Stämme, sagte Ancha Baranova, Professorin an der School of Systems Biology der George Mason University, Biologin.
Ihr zufolge erwies sich die britische Version des Coronavirus tatsächlich als nicht so schrecklich, aber sie verbreitet sich wirklich schneller. Der südafrikanische Stamm ist mit einem erhöhten Risiko einer erneuten Infektion verbunden. Die brasilianische Version des Coronavirus wurde noch nicht vollständig beschrieben, sieht aber laut Biologe bereits "hässlich aus".
Es gibt auch einen indischen Stamm, der als "Doppelmutante" bekannt ist. Tatsächlich, so Baranova, enthält es fünf bis sechs Mutationen, von denen zwei besonders "böse" sind. "[Diese] Mutante ist definitiv ansteckender als ihre Standardkollegen", schloss der Biologe.
Zusätzlich zu diesen vier gibt es zum Beispiel viele "einheimische" Sorten - kalifornische und sibirische. Es ist jedoch noch nicht klar, wie pathogen sie sind.
2021-04-30 05:10:36
Autor: Vitalii Babkin