Der Elektrofahrzeughersteller Tesla ruft in den USA mehr als 817.000 Fahrzeuge wegen einer Fehlfunktion des Sicherheitsgurt-Warnsystems zurück. In einigen Fällen funktioniert dieses System nicht, wodurch zusätzliche Risiken für die Menschen entstehen.
Der Rückruf wurde von der US-amerikanischen National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) angekündigt. Das Tesla Model S und Model X 2021–2022, das Model 3 2017–2022 und das Model Y 2020–2022 erfüllten laut einer Erklärung der Agentur nicht mehr die bundesstaatlichen Fahrzeugsicherheitsstandards. Um dieses Problem zu lösen, wird das Unternehmen ein Firmware-Update veröffentlichen.
Der Autohersteller berichtete der FDA, dass es bis zum 31. Januar keine Berichte über irgendwelche Vorfälle gab, die durch dieses Problem verursacht wurden. Das Unternehmen stellte außerdem klar, dass das Problem von den Spezialisten des südkoreanischen Instituts für Automobilprüfung und -forschung entdeckt wurde: Unter bestimmten Umständen erlaubt ein Softwarefehler nicht, ein akustisches Signal zu starten, das vor einem nicht angelegten Sicherheitsgurt warnt.
Laut Tesla tritt das Problem nur dann auf, wenn bei einer vorangegangenen Fahrt das Signal gewaltsam unterbrochen und der Sicherheitsgurt danach nicht angelegt wurde. Das Problem tritt nicht auf, wenn das Auto schneller als 22 km / h beschleunigt und der optische Alarm trotzdem ausgelöst wird. Denken Sie daran, dass das Unternehmen vor zwei Tagen einen Rückruf von fast 54.000 Autos angekündigt hat, da das FSD-Autopilotsystem das Auto nicht vor dem Stoppschild zum Stillstand bringt. Zwar wird sich auch dort alles nur auf die Aktualisierung der Software beschränken.
2022-02-03 21:43:04
Autor: Vitalii Babkin